Boekgegevens
Titel: Herinnering aan Petrus de Raadt
Auteur: Kramers, J.H.
Uitgave: Rotterdam: Kramers, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: IWO 674 D 42
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_205848
Onderwerp: Pedagogiek: opvoeding binnen opvoedingsinstellingen
Trefwoord: 1800-1900, Pedagogen, Bibliografieën (vorm), Raadt, Petrus de
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   Herinnering aan Petrus de Raadt
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iluliinter /.u stecken. Woher dieses unangenehme Gefühl
immer wieder iu mir zurück kommt, weiss ich nur
theilweise zu erklären. Es herrscht nämlich eine oti'enbare
Feindschaft zwischen Pestalozzi und schmidt auf der
einen Seite uud mederek und kküse au der andern.
Man darf auf dem Schloss nicht merken lassen dass
man diese beiden besucht, wenn man es nicht mit jenen
verderben will; welch ein Druck diess verursacht lüsst
sich denken. — Ich glaube Schmidt habe sich um Pesta-
lozzi und die Anstalt verdient gemacht, indem er jenen
aus den Schulden, diese ans der Anarchie gerettet hat;
und ich bezweifle sehr ob feli-enhero , wenn er es auch
so gut meitite, je dazu im Staude gewesen wäre. Es
musste ein Mann sein der sich an die Spitze stellte
und alles mit Kraft nnd Muth angriti' und schncll aus-
führte, und keine Commission; es musste ein Schiller
PESTALOZZI und der Anstalt sein, sollte je die Ruhe
wiederkehren. — L'nd so ist Pestalozzi jetzt nur ein
Kostgänger in seiner eignen Wohnung. Sein humaner
(»eist weht nicht mehr in der Ansialt.
.') .luli. Wie fühle ich mich gestärkt in den Plänen,
die ich gefasst habe, wenn die erstaunlichen \Verke des
Schöpfers einen gleichsam sanftem Cliarakter annehmend
lieblich und erhaben zugleich erscheinen, und inil gewal-
tiger Stimme mir zurufen: das Alles macht dein lliuiirt-
Hscher Vater für dich; steh auf, zeige dich dankbar,
nicht durch Worte, aber dadurch dass du mit deiner
g-anzcn Kraft thnest wozu eine innere Stimme in dir
dich auffordert.
5 Juli, Der Abend ist mehr idyllisch, sanfter; die
Tyrannei der Sonnenstrahlen liört auf, der Mensch kommt
wieder zu sich. Er wird ruhig, besonnen, mehr des