Boekgegevens
Titel: Hoogduitsche spraakkunst, of Gemakkelijke wijze om de Hoogduitsche taal te leren
Auteur: Meidinger, J.V.; Elberts, W.A.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1870
14e dr.
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: IWO 1813 D 23
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_204583
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Grammatica's (vorm)
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   Hoogduitsche spraakkunst, of Gemakkelijke wijze om de Hoogduitsche taal te leren
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494.
56. Slrmuth-
€in fehr roürbiger ?OIann in ^arié ha''« burch Unglüdé?
fade 1 fein ganjcé Sermijgen verloren, unb lebte nur
fümmerlich eon Sllmofen 2. Er befam wöchentlich eine ^ortion
Brob JU feinem Unterhalt, cr hfdt «bcr Immer um noch mehr
an. Enblich lieg Ihn ber Pfarrer 3 ju fich fommen.
^^farrer. Leben ©ie benn allein?
Ser 9lrme. 5öiit wem foll ich leben, mein .^'err? — 3ch
bin unglüdlich, wie ©ie fehen, weil Ich »on Sllmofen lebe, unb
ich bin von allen 5}Jenfchen verlaflfen, von allen COïenfchen!
Pfarrer. Eé follte mir fehr Leib thun, ©ie auch nur im
geringflen ju fränfen, ihre Leiben machen ©te In meinen 3lugcn
ehrwürblg. 2lber, verjeihen ©ic, — wenn ©ie allein ftnb,
irarum verlangen ©ic mehr Brob, alé ©le eerjehren fönnen?
Ser arme SOIann fchwieg.
Pfarrer. 25ertrauen ©ie fich mir boch; eé würbe mir an?
genehm fein, wenn ©ie mir 3hr -&erj öffneten.
Ser 2lrme. 3ïun benn, mein J^err, wenn ich eé 3hnen
bod) gcffehen 4 foH — ich ^abe einen .öunb.
«Pfarrer. Einen .^unb? — ben müffen ©ie fortfchaffen.
3ch barfö baé Srob nur 2lrmcn...
Ser Slrmc. (unter einem ©trom von Shränen) Sich mein
.^err, wer wirb mich bcnn lieben, wenn ich l^n fortfchaffe?
Pfarrer, (ihm mit Shranen in ben Slugen feine Börfe
reichenb) STJehmen ©ic bieé, baé gehört mir.
1. ongeluk. 3. pastoor. 5. mogen.
2. aalmoes,liefdegift. 4. bekennen.
57. Ser Slauber.
Bei einer langen .C)ungerénoth In ^arlé fiel cin tOIann mit
bebenber .^anb einen gut gefleibeten SJiann bcé Slbenbé an
unb forberte feine Börfe.
„3hr werbet bei mir wenig ftnben," fagte ber 5Kann, cé
„ftnb brei Louié b'or, bic will ich <S«ch 3ern geben."
Ser SiSuber nahm fte, unb ging fort. Ser Beraubte befahl
feinem Bebicnte, biefem furd)tfamen Siebe ju folgen. SRachbem
er brei ober vier ®ajfen 1 hinter Ihm her gefchlichen 2 war, fah