Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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boB drca§ getfion tuirö, 3. S. übltd^, gebräuchlich, erforberlt^, toog
geübt, gebraucht, erforbert wirb. b. seigt fie an, bafe ba§, »fl§ ba§
Seitroort nennt, gefc^ehen jolt, al§: bebentlich, 3U bebenfen; ïWglich,
3U betlagen; jänimerliih, ju bejammern; erbärmli^, 3U erbarmen;
oeröchtlich, 3U berac^ten; rühmlich, löblich, c. 3eigt fie bie SKoglich'
feit bc§ ©ef^ehenë an, 3. 53. thunlich, mertlich, »erbauli^, beweglich,
glaublich, begreiflich, erweislich, ocrftänblich ect., wa§ gethan, bemertt,
Berbout, bewegt, geglaubt, begriffen, erwiefen, oerftanben werben fonn.
®er Umlaut ift 3roar hier h«ufig, boch nicht burihgängig.
ïïnmert. 1. ®on Seitwörtern, um eine Steigung ou§3ubrücfen,
hat man weinerlich, lächerlich, fihläferig, fpringerig, tanjerig ect.
Scfcrliih, fü^terliih, eigentlich Icäliih, fürditliih,haben beä SSohllautS
wegen ben ginfchub er erhalten; fo wie Bor liih ein t eingef^oben
ift, wenn ba§ Stommwort bie ?lbleitung§filbe cn behalten hot; 3.®.
hoffentlitf), wiffentlich, flehentlich, eigentli^, öffentlich, orbentlich, We=
fentlich, namentlich, wöchentli^, morgentlich ect.
2. SJtan barf bie Silfie ig, wenn fic ein I Bor fich hot, nidjt mit
ber Silbe liih ocrwechfcln, al§: h"li0- obelig, eilig, feiig, weil hier
ba0 I 3ur Stammfilbc gehört.
ifih. ïiefc Silbe brüdt 1. baä gigcntümliihe, Slnflchörigc au§,
unb 3Wat a. bei Hauptwörtern, bie in bem ®ebiete ber ßünfte unb
Sl'iffenfchaften liegen, al§ : malerifd^i, bichterifd), fünftlerifd), rebnerifch,
f^riftftelletifch ect; auch bei einigen anbern Houptwörtern, alé:
fchwärmerifch, etwaS Bon ber eigentUmlichtcit eine§ Schwörmerä
hobenb, ohne boch Schwärmer 3U fein; irbifch, hinnnlijch, höfif^»
ftäbtifch, ber 6tbe, bem Himmel, ber Hölle, ber Stabt angehbrenb;
b. bei Houptwörtern au§ fremben Sprachen unb bei ßigennamen,
ol§: lateinifch, englif^, griechifch, fran3öfifch, polnifch, hoHonbifch,
preufeif^, geogrophifch, mathematifch, tatholifch, lutherifch, gothifch,
wielönbifch ect. Sei Stäbtennamen finbet mon au^ bie unabänberliche
?lblcitung§filbe er, 3. 33. Homburger, Seipjiger. Sie unterfcheibct fi^
fchorf bon ber Silbe ifih bem Sinne nach, inbem fie nur ba§ H«--
fomnien ober Dafein an einem Crte, jene aber ba§ GiBfntümUiht
unb ?lngehörige auëbrüctt. ®ie Homburger ^poft, bie Sraunf^weiger
Sffiurft, ein Serliner Hut, finb £inge, bie bon Homburg, ®raun=
fchweig, SBerlin hertommen. ®ie befonbere SKunbart ber ^Berliner