Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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®ic ^btei, Pfarrei, Slmtei, sptobjlet, Sogfet, görftcrei, giMjeret,
ïorfftc^erei umfaffen Seattfc, too ïRcthte uttb ©ernerbe ausgeübt
merben. d. gnblic^ fafet e0 eine SKenge gleichartiger ©egenftänbe
aufonnnen unb nennt auch ï'en Ott, wo fie fich befinben, at§: 3!ei=
terei, 2änberei, Sömerei, Süiherei, ®tuterei, Schäferei, ©afterei ect.
®ë tann nicht fehfen, ba6 hi« "ft Sweibeutigfeiten entftehen, 3. S.
roa§ für eine ©Treiberei ift ba§? ba§ ift mir eine fchßne 3ieiterei!
wirb bie Oieiterei balb aufhören? bie Sägerei ift ergötjenb; teenn
bu boch bie Walerei fein lieêeft. 9J!an unterfcheibe aber: ba§ tnar
heute eine ®chla(hterei! bie ®(hläihterei bringt ®rob; bort liegt bie
Schlächterei, ffiinber, »a§ foil bie Jägerei? bie Jägerei liegt bort
barnieber; bie Sägerei liegt bort in Slfche.
hcit, feit. — ®icfe Silben fonbern ein Werfmal »on feinem ®e=
genftanbe ab, unb loffen baSfelbe als für fi^ beftehenb benten, 3. 33.
Wenfchheit, fiinbheit, ïierheit, S^önheit, Freiheit, ïraurigfeit, Scht»ie=
rigfeit, 3!eblichfeit, u. f. w. Sei Cnnptmörtern fteht nur bie Silbe
Seit, 3. S. ïierheit, Wenfchheit. 21m häufigften ftehen biefe Silben bei
®igenf(haft§tt)örtern, unb 3triar heit, menn fie fich ber Stammfilbe gleich
anfchliefet, 3. S. SUcinheit, ®crbhctt, C>oheit, Schiefheit, — ober menn
bie ïiaihfilben en unb ern ftehen bleiben müffen, 3. S. ïrocfenheit,
Schüchternheit, Sefcheibenheit. 3In alle übrigen SeftimmungStoijrter
mit 31bleitung§filben reirb feit gehängt, 3. S. golgfamfeit, ^leiterfeit,
gröhlid^feit ect.; bie SCörter Siiherheit unb ®unfelheit machen eine
31uênahme. gigenfchaftSrtörter mit ber Silbe haft, 3. S. glaubhaft,
roahrhaft befommen noch bie Silbe ig, 3. S. ©laubhaftigfeit, aBohr=
haftigfeit. gbenfo bilbet man bie mit lo« 3ufammengefehten Sfflörter,
3. S. ©ebanfenlofigfeit, ïreulofigfeit ect. ®er Umlaut fteht hier nie.
fcl, fol. — ®ie erfte Silbe brücft au§ ba§ mo§ »irflich ift unb
gibt JU glei^er Seit an morauS e§ het^organgen unb rooju e§ bient.
®ie le^te Silbe bient, ba§ £auernbe bcë gegebenen Segriffe0, unb
befonberS eine fortbauernbe Urfaihe an3U3eigen. Sihirffol ift bie
fortbauernbe Urfa(he oUer ber Seränberungen, bie ein ©egenftanb
noch einer geroiffen Crbnung erleibet; Sihiifung aber ift bieetnjelne
aSegebenheit, bie al§ ïlnorbnung einer höhern Wacht betrachtet roirb.
!äabung nennen roir bie Sermehrung be§ angenehmen ©efühls unfereä
2ßohlfein§, 3. S. wenn ein ®urftenber Staffer trinft, fühlt er nicht
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