Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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i^cn unb lein — »ertleinern ben ©egenftonb, 3. S. §au§,
d^en ober §äu§tein. SKon Berbinbet bieje ©üben mit bem §aupt=
Worte 1. o^ne aHe Seränberung, menn fic^ boSfelbe nit^t auf e, cn,
^ ober g enbigt, 3. 33. greunbc^en, 33echerchen, ©(^üffeldh"'- f?reunb=
lein, Secfierlein, ®cf)üffellein. ®et Umlaut mufe bem umlautSffl^igen
§oupttt)orte gegeben »erben, 3. SB. SKütterchen, §ünblein u. f. w.
2. bie ßnbfilben e unb en an Couptrofirtern werben weggeworfen,
3. 33. SBübiien, SKübc^en, ^öSd^fn, SPfötc^en, ßöftc^en, ßäftlein. 35ßenn
aber 3. burd) biefe SBeglaffung ober nui^ fonf!, ein ober g on
ba§ 6nbe be§ gtammroorteS 3U fteljen fommt, 3. 33. SBäc^dhen, SRe(if|=
cfien, wirb bie §ärte boburch gef)oben, bofe mon »or bie Silbe
c^en - cl einfd)iebt ober bie ßnbfilbe lein wöl)lt, 3. SB. Sä^elchen,
Södhlein; SBödhel^en ober 33ach(ein; SBögelchen ober SBäglein.
Schliefet ba§ Stammwort ouf bonn fonn (|en gebraud^t werben,
ä. SB. Sifd^cficn, 33ürfcl)4en, gif^c^en.
Hng. — ®iefe Silbe finben wir mit §aupt=, eigenfiif)aft§= unb
Seitwortern Berbunben, 3. SB. Sä^rling, grembling, Qinbling. Sie
beseidjnet über^oupt einen leblofen ober lebenben ©egenftonb, ber
unter bem SKerfmale be§ StommworteS gebadet werben foll, befon=
bcr§ ober SMenf^en, 3. 33. St^öRling, wa§ gefd^offen ift; §o(ferling,
wo§ ge^odlt ift; Gerling (Berbling), wa§ l)erb ift; ©rünbling,
ein Sifch ber ouf bem ©runbe lebt; ^ö^tling, ein Jier Bon einem
3ol)re; Höfling, ein SDJenfd) ber am §ofe lebt unb fid^ noi^ Soffitte
beträgt; Slü(!§tling, einet ber auf ber glud^t ift; 9lculing, bem eine
Sad^e neu ift; Sonberling, Süngüng, Siebling, Sdhüljling, Sicdh =
ling, Spätling, ßrftling, Swilling, Säugling, Jäufling, Spflegling
u. f. w. SBefonberä bient biefe Silbe bo3u wenn man ba§ SJJerlmal
on einem SKenf^en tobelnb, fpottenb ober Berlleinernb borftellen
will, - wenn e§ nidjt fefion wie bei Hümmling, Sffiüftling, SBol=
lüftling, Berä^tlidj ift, - 3. 33. ein SSSiljling, ber ouf läc^erlidhe
3lrt immer SBilje ntad)en will; ein Süfeling, gietling, gärtling,
Sonberling, Cüftling, grßmmling, filügling, Sid^terling, BäjWää)'
ling, 3[Beid()ling, Scifl'inS ^oä Stammwort betommt liier ben
Umlaut.
ung. - Siefe Silbe läfet bie, burd) ba§ 3eitwott ou§gcbrüdte
Silrt 3U ^onbeln ol§ einen befonbern ©egenftonb beuten, 3. SB. §onb=