Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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®o ffiie bei fier Satjoerbinfiung bie einjetnen Bü^e einanber 6d=
gcoTtinet finb, fo finb fie in bem Soljgcfügc einanber untcrgcorb:
net, nömlicf) bie iJiebenfälje ben §auf)tfaljen.
Sefinben fich i" einem galjgefiige jwei ober mehre Siebenfölje, fo
finb biefe einanber Ècigcorbnct, wenn fie fiih ouf boêfelbe ®Iteb beê
§o«ptfahe§ besiehen; ber eine ift bem anbern untergeoitinet, wenn
er einen ïeit beê 9lebenfolie§ beftimmt.
Sebem ©ohgefüge entfpriiht otfo ein erweiterter einfa^et Sotj.
®ie SJebenfötje serfatten noch ben Scgriffcn, welche fie ol§ ©lieber
eine§ <£nhe§ auSbrücten, in 1. eubftontiofötje; 2. Slöjettiofolje (3lt=
tributiofö^e), unb 3. ïlboerbiotfatje.
1. Sie êubftontiBfatjc oertreten eine Subftontiöbefttmmung; fie
werben burch bte Söörter; roer, roo8, rote, roouon, ob. Safe ect.
eingeleitet. Sßor biefen ÏBörtern mufe immer ein ßommo flehen. Sie
äerfotlen bentnoch
a. in Subjeftfätje,
b. in Cbjeftfätje (®rgänjung§fätje),
c. in Spräbitatfätjc,
j. S. wer leicht glaubt, wirb leicht betrogen; wo§ ber ®enfch fäet,
mirb er ou^ ernten ; e§ ift fehr wohrfcheintich, boß bie Sterne auch
bewohnt werben; - mo0 ein 6fel Bon mir fpricht, bo§ o^t ich
nicht; bic un§ lehren, müffen mir ehren; wn§ §än§chen nicht lernt,
lernt §an§ nimmermehr; — boê war eê, wa§ ich fürchtete (:= baê
©efürchtete).
Sinnt er f. 1. Sic spräbitatfolje finb fehr einfoch unb tommen
feiten Bor.
2. eine befonbere Slrt ber Cn-gänjungsfflljc finb bie Slnführnng»!
följe. SBenn biefe Sätje etwa§ wortgetreu, alfo genou mit bem
urfprünglichen SBortlout wiebergeben, fo hcifeen fic Sirefte ober
unmittelbare; wenn im ©egenteit ctiBoS nur no^ feinem Inhalte,
olfo blofe erjfih'enl' ouSgebrüctt wirb, fo nennt man fie inBirefte
ober mittelbare; 3. S3. „3ch muß Slrolfunb haben," fagte SBattcn=
ftein, „unb wäre eë mit fietten on ben Gimmel gcfchloffcn." —
Solon fagte, ntetnonfi fei »or feiitem ïobe glüctlich ju nennen.
3. Soê ®inbewort SoR tonn auch meggeloffen merben, befonberS
menn bie unbeftimmte Üïebemeife jufolge be§ Inhaltes flehen mufe.
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