Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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im Biertcn gaHc, jo luirb äufllct^ ba§ Scbürfniä, ba§ man nad^
bemfctben t)nt, auägcbrüdt, 3. 33. i(h entbehre ber (Sefcttf^oft; ber
gifd) fann ni^t be§ SBafferä, ber 9Jtenfct) ni(ht ber ßuft entbehren;
i^ hafte bich lange entbehrt; ich entbehre bic frifchc Suft; ich muß
heute bo§ Vergnügen beg Schoufpicteä entbehren. - SBirb bei 0e=
niefeen ber bdöc @enu6 be§ ©anjen gemeint, fo fteht beffen Dtamc
im dierten Satte, hifsesen bei teitmeifcm ®enuffe gcbraudjt man
ben jraeiten Satt, at§ : er genießt ben Vorteil baoon; er hat bag
Sieben genoffen; er genießt ben SBein; — et genießt be§ SBeineS;
ein Ktnb, ba§ botb ftirbt, hat be§ Sebenä niiht fange genoffen ect. —
Simonen heifet ben guten guftanb eine§ ©egenftanbeS äU erhalten
fu^en, inbem man jeben fremben 9?a^teit mögti^ft ju entfernen
ftrebt; bann hat e§ ben dierten Saß bei fi^. Ceißt c§ aber baä
Übet, ba§ man fetbft jufügen fann, einen ©egenftanb nicht treffen
taffen, um ihn ju ertjatten, fo fteht ber jmeite Saü babei. Sotgtiih :
ba§ Kteib, bie - SPferbe, bie SKenfchen, feine ©efunbheit, fich felbft
fihonen, er f^ont feine §änbe bei bet 3lrbeit; — fchone be§ Schn)o=
c^en, f^one feiner 3ugenb, bie Solbaten fchonten ber SBeiber unb
ßinber ect. — Set dierte SaH fteht bei oergeffen, menn e§ anjeigt,
etmog ou§ ber Erinnerung gänjtiih oerlieren; erinnert man fiih aber
bei oorfommenben ©elegenheiten (ober aud) nicht) on ben ©egenftanb,
für ben etroa§ gefchehen, ober bem gemäß man hanbeln foüte, fo
mirb er im smeiten Salle genannt, 3. 33. ich t)abe bie Sache oer=
geffen, oergiß mt^ nicht, er hat mich «n^» meine ®ienfte oergeffen ;
— bu haft meinet babei oergeffen, ber 2:reutofe hatte bamatS feiner
Schmüre oergeffen, er hat feiner Säerpflichtung oergeffen; oergiß mei=
net nicht, menn e§ bir mohl geht.
31 n m e r f. 2. (Selten mitb mit bem 3. Salle oerbunben wer=
ben, 3. 33. ba§ gilt mir gleich ect.; ober nuch mit bem oierten Salle,
menn ber ©egenftonb be§ ©eltenS ober ber SPrei§ gemeint mitb,
3. 33. ba§ gilt beinen Kopf, bo§ gilt einen Schalet ect. - öoffen
fann sielenö unb jieUaS gebraust merben, 3. 33. ich laffe bir »einen
SBJitten, ich laffe fagen. SBenn bei loffen eine ®d6flthäti0fcit ber
spetfon gemeint ift, bann flehen (ßerfon unb Soihe beibe im 4. Salle,
3. 33. laß mich einen ÜBantet mochen (b. h. lafe 3u, boß ich felbft
ben 9)tantel mache); — ift hingegen eine frembe ginmirtung 3U br-