Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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hat er aiè Wittct gebient. Somit fragt naih bcm teibcnbcn 9}littct.
ä. S. reomit haft abgefthnittcn? womit fchrcibft bu?
®ic SBörter roorum, meSineBcn, B)c6l)al6 unb bic cntfprc^cnbcn
Horum, ÖeSroegen, iesholf" finb cl)cnfoII§ ju unterfcheiben. 2)a§ SBort
marum fragt nach einem ®runbe, ober nad; bem, rcaS einen (ïnt»
fchtuÊ ober eine ^anbtung bctoirtt, 3. S. marum bift bu ftchen ge=
btieben? marum bift bu nicht 3U mir getommen? SBiameiten heißt
cë fo Biet at§ : bal ift bic gotge baoon, meit cct. 3. !ö. e§ ift bir
gan3 rec^t, worum hop i)« nidjt gehört? ber SJtann geht bcttetn,
worum hoi er otteg ocrfdjmcnbet. aSeShalb fragt nad) ber ®cran=
taffung, ober nach bcm, loooon etmaë oI§ Grfotg hergeleitet merben
fonn, 3. «eSljolJ ift biefer ÏKcnfch geftroft morben? gragt man :
ttiorum ift biefer Wcnfdj gcftraft morben? fo rnitl man überhoupt
roiffen, ouë roclchcm (Srunbc biefer SJlenfd) mit Strafe belegt roorben
fei; fragt man roeShnlb, fo roiü ni/in bic Slrt beë SSergehcnê roiffen,
mct^e§ bie Strafe Oerantaßt hol- SÜBeSholfi bift bu nicht borthin
gegangen? 3ch hörte, baß bort nur gefpielt mürbe, Öeshotfi bin ich
nicht getommen. Sffieeholfi brennen heute fo Biete Sidjter? SBeShotS
heifeen bic SBörter ter. Hie, lios ®cfd)lecht§roörtcr?
äBeSwegen gebraudit man, roenn noch bem Smedc gefragt roirb,
5. S. mesroeßeu ftehft bu hier? lueSiueßen hoft bu biefc§ gethon?
weölocßcn arbeitet er fo oiel? tnestnegen mirb ein Verbrecher be=
ftraft? ®a Veronlaffung unb Sweet auch ber ©runb einer ^anbtung
ober eines gntfchluffe§ finb, fo fann man loorum für lueöholh unb
lueSUicgcn fcticn, roenn man fi^ nicht beftimmt au§brüden roill. Slber
nie barf man mit morum nach einer Urfad)e fragen, Öie uiiht ouf
»emufttfciu beruht, unb niiht bou bem freien Cutfchtuffe abhängt;
alfo nicht : roarum ift bie Uhr flehen geblieben; marum fannfl bu
nicht fd)lafcn ? marum ift boä iQauä eingefallen ? marum ift bie grau
geftorben ? ®ann gcbraudjt man nad) ber SSerf^iebenheit be§ Sinncä:
moBon, roornn, rooher, moburch, mic ober roohcr fommt eë, roie geht
boë 3u, maä ift bie Urfad)c, au§ roeliher Urfad)c cct.
91)lan gebrauche Umftanbëmörtcr, bic mit 33crhöttniëroi)rtcrn3ufam =
mengefeht finb, nid)t ba, roo ihr Verhältniäroort fd)on Borfommt, 3.®.
id) fehc ouS bem genfter htuouS; cr fam ouö bcm ^oufe herouö cct.; e§
ift genug 3U fagen : ich fehc ouS bem genfter ; er fam ouS bem §aufe.