Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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n tn e r t. 2. Sistticilen finbet man ba§ jroeite 93tittetinort bcm
jiclcnÄcn geitwörtern anfc^einenb tptig gebraust, alä: ic^ ftanb
»ort, ben ®ti(! na^ ber aufge^enben gönne gcriihtet; ben Kopf pr
grbe ßejenft, an eine Sfappet 0cle|nt, ben gtnger an bie 9!ofe ge»
legt, ftonb mein Sruber ba; ben Kopf auf bie Cä"be gcftü^t, ^in--
gcftredt in ba§ ©ra», gefogert auf Stumen, bie Stirn mit Stofen
ftcfränjt, eine 6etrü6tc Siac^ric^t, btefeS gcfagt, ging er fort. Stuc^
Don mehren äurücfäietenben Scfwörtem «irb ba§ ameite 9Jtittclmort
t^ötig gebraucht, 3. ein oerfucbter Sotbat (ber fi(h oerfucht ^ot),
ein »erirrter, Berfchmorencr, nertegener, betrunfener, befliffener ect.
®aB alte biefe ffltittetroörter t^ätige Sebeutung finben, hat feinen
©runb moht barin, weit ba§ SBort haftenö au§gelaffen ift. 3Benig=
ftenS laffen fi^ atte burch Öo6cnl> ouftöfen, at§: ben Sticf nach i»«»
Sonne gerichtet hofitnB; an bie spappet fich gelehnt hahenS; ber
fich oerfucht, oerirrt hoBenJie cct. Man fogt auct): cr ftanb bort,
einen ungeheuren Spieß in ber §anb, unb einen fchmcrcn Öetm auf
bem ßopfe ect. (wobei hoScnl) auägctaffen werben ift).
®ie jictiofen Seitwörter haben jmar ba§ äroeite 9Jltttetroort; ober
biefc§ fann nur bann at§ 6igcnfchaft§roort gebraucht werben, wenn
bie Vergangenheit mit bcm .filfsroortc fein äufammcngcfetjt wirb,
ol§: bie Bergnngene Seit, ein gefnttener 9)lenf^, ein öerfunfeneB
Sct)iff, ein eingefihlofeneö fiinb.
St n m c r f. 3. SBaä oorhin Oon ber StuStoffung hnbenS gefagt
worben ift, ift audb anwenbbor auf einige SDtittetwörter oon jicttofen
Seitwörtern, weit biefe httSen ju fich nehmen, al§: ein auggebientcä
spferb, ein gefchworner geinb, ein auSgctcrnter Setrüger, ein oer=
geffener SJJcnfd). ®a§ äßort tommen hat auch ba§ äweite 9)iittc(wort
jotcher Seitwörtcr, bie mit IjoSfit oerbunben finb, al§ ßrgängnnge:
niort nach fii^/ 3' er fam gelacht, geritten, gefahren, gefungen,
gefprungen. Stuch ift bie§ bisweiten ber galt bei nennen unb heißen,
at§ : ba§ nenne i^ boch gelacht; nun bo§ heißt lange gef^lofen.
SBenn bem erften 2)tittetwortc äielenber Seitwörter ba§ SBörtchen
jn »orgefeljt wirb, beutet e§ an, baß mit einem ©egenftonbe etwoä
gef^ehen folt, 3. S. ber äu tobenbe Snobe, ber Ijochjuehrenbe Sltonn,
bo§ ju hoffenbe (Stücf ect. & fleht gewöhnlich nur Bor bcm Caupt=
Worte. Sicllofc Scitwörter fönnen in biefer SBerbinbung nicht ge=