Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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ScnSc S(hwä4jer, ba§ ft(h {i^ämcnSc 9Jtälichcrt, et ftanb finncnS bort.
fann auch mit einem ^auptworte »erbunben werben, ba§ »on
if)m angezogen mirb, at§ : ben ftopf fchüttelnb, bie Siofe brethenb,
ben Strumpf ftridenb ect.
®a§ äweite SJJittetwort »on jicIcnScn Seitwörtern hat atte ®}al
leibenbe 93ebeutung, wenn e§ al§ KigenfdjaftSwort gebraucht wirb,
3. 33. ber ßcffhlogenc 9JJenfch, ein fflienfch, ber gefthtagen worbenift;
ber gehoffte Schot;, ba§ gefunDene ffilücf, ba§ gehortete gifen; bie
jerf^offene gohne; betrübt unb niebergefthlagen folgte er bem
Sorge feiner 3U früh ihm entjogcnen 3Jiutter.
91 n m e r f. Sie 9)Jitte(Wörter nehmen olte Stellungen ber gigen=
f^oftswörter in ber SKebe an, ftehen bor bem .§auptworte, ober noch
ihm in 33e3ug auf boSfelbe, bei geil: unb gigenfchoftSWörtern, 3.93.
bie fpietenben ffinber, bie Kinber lernen fpielenb bei ihm, i^ habe
bie Slinber fpielenb gefunben; fie fanben ihn, trogenb ben bunten,
mächtigen §enfeltopf; ich finbe bich »eränbert; fie hat entsücfenb
gefungen; er ift ouffollenb froh; bo§ 9Eaffer ift fiebenbheiß. 93efon=
betS bienen fie, grtlärungS= unb Swifchenfälje 3ufammen3u3iehen,
unb in ©eftalt eines gigenfchoftSWorleS ba§ »om ©runbmorte auS=
3ufogen, woS ein beftimmteS Seitwort eigentlich ouSbrücft. Sie flehen
bonn ohne irgenb eine 91bönberung noch bem fflrunSlnorte ol§ ein
befonbereg ®lieb ber Stebe, »on ftommo'ä eingefchloffen, 3. 93. bie
fiinber, fpielenö ouf ©röbern, b. h- inbem fie auf ©röbern fpielen,
benten nicht on ben nahen Xob; wie fie fo fonft ruhn in ben ©räbern,
tief 3ur Serwefung hiuobgefentet; SefuS ging, burch boS ©ebet ge=
flörft, (b. h- nodjbem er bur^ ba§ ©ebet geftärtt war), feinen ®er=
folgern entgegen. 9!ero ftorb, »on Keinem beUieiuet. gr trat, im
©efi^te derönSert unb erbleicht, ins Simmer; Kinber lagen, ent--
bläßt unb obgciehrt, neben bem ®oter: 931ilje, flommeuS burch bie
fiüfte, »erlünben ©otteS Segen. Siefe SSertür3ung ber Siebe burch
boS 9)iittelwott nennt mon bie mittelmärtliihe SBortflcIIung (51}ar=
tisipiolfonftruttion). gigentli^ foü fie nur in 93e3ug auf boS ©runb=
wort flott finben; ober man läfet fie bisweilen ouch auf ein onbereS
^ouptwort im Salje fi^ bestehen, 3. S. biefeS gefogt, entblößte ber
rebliche 93oter ben Scheitel, glänsenbfol)! unb umringt »on fc^nee:
weifeprangenbem §aot.