Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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fchlctipt fich no^ Inngc um ben Sec; urn bie Mc, urn ben a®olb
gehen; luenn iih nut erft um ben Sumpf möte ect. ïöeit man fich
non bem (Segenftanbe burch ï" eine iRichtung entfernt, fo bebeutet
um hier, uneigentlich, einen ©egenftonb be§ SSerlufteê unb bet (SnU
äiehung, 3. S. ich uni mein ©elb ; er l)ot miih um ein Such
gebrodjt; er ift umê Sehen getommen; eë ift um ihn gef^ehen; er
betrügt bich um^ ©elb, cr hot fich ben Serftonb getruntcn.
Sefonbetê fteht c§ in biefer Sebeutung bei ©emütëbemegungen, welche
bie Entfernung ober ben Serluft eineë ©egenftonbeë oeronlafet, 3. S.
et weint um fein Such, et tlogt um feinen greunb, er grömt fich
um fein .ftinb. SBer einen Stief mit unongenehmen Stachri^ten be-
stimmt erwortet, ber öngftigt fich »o* ï>em Sriefe; mon öngftigtfich
um einen Srief, menn et meggetomnien ift; ift ein geheimer Stief
in unrechte §änbe geraten, fo öngftigt man fich iieS Sriefeë holhen;
mer fürchtet, boB bet Srief nicht möchte gtücElich 3um regten Crte
gelongen, ber öngftigt fich Sriefeë tncßen; mer einen Srief er»
halten hat, ber ihm Stngft Oerurfacht, ber öngftigt fich üScr ben Srief.
3. be3eichnet e§ ben ©egenftonb beë Unterfchiebeë, 3. S. et hat
eë um ein .§aar getroffen; um einen ©rofchen 3U «iel, um einen
Soll 3u long, um eine 3Rinute 3U fpöt ect.
Ungeaihtct, tro$.
Ungeoihtet heißt: ohne iüüctficht auf boë, loaë ba ift, 3. S. er
ift feiner Serbienfte ungeachtet übetgongen loorben, ber ©efohr uu^
geaihtet beftieg er baë btennenbe ®a(h. ïro^ mit bem 2. Solle,
be3eichnet boëjenige, beffen äBiberftonb man «erachtet. SBer tro^ Öes
Sßerhotes mit brennenber ïobocfëpfeife übet bie Straße geht, ber
will jeigen, baß ihn tein Serbot hinbern fotle; mer beë Serbotes
ungeachtet biefeë thut, nimmt teine Stüctficht ouf boëfelbe.
mit bem 3. gölte be3eichnet ben ©egenftonb, beffen Sroft unb Störte
burch ©egentröftc oufgehoben ober erreicht roerben; 3. S. er läuft
tro^ einem spfetbe; et beißt trotj einem Söroen ; fie fingt trotj einet
9iachtigat.
S8on bejeichnet
1. ben ©egenftanb, an bem eine gntfernung anfangt, ober Qnge=
fangen hat, olë : ich tomme Bon bir; ich tomme «on' bem 93tortte;
er 3ieht Bon un§ roeg; er geht nicht oon ber Soche ob; oom Sfetbe