Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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jcnigen jufpric^t, bcr boê ÏJJittct gebraucht; Suri^ hi'iflcflcn bic
3®irtung bcm 9Kittcl jufdjïcibt. 5[)Jan fonn ba^er jcntanb nit^t Juti^
einen Stort, motjl nber ïiur^ einen ®tenfct)en mit beni Stode i(hta=
gen taffen. 9)tan fi^reibt mit ber gebet; ober mon mufe biefem
9JtitteI noct) etmaë bcigefellen, bamit man eine Schrift fid)tbor machen
tonne, nämlict) bie ®intc; bann gebraucht man baä 3Sott mittels
(mittelft) iueld)eS ntfo einen ©egenftanb nennt, ber einem 9Jtittet bei=
gefeltt roirb, um bnäfctbe gebrauchen ju fönnen. ®en fiarrcn fc^iebt
man mit ben §änben mittelft be§ 9tabe§ fort; bie SM^Ie fe^t man
Uermittelfl be§ SÖafferä in Semegung, b. h- burch bie baju getaffene
einwirtung be§ 2Baffcr§; man näht mit Stfirn mittelft ber 9labet;
Uermittelf) guter ßmbfehlung gelangt man 5U einem Imte; bie
Cbrigfeit macht manches dermittelp ber Seitungen betannt.
SRaih bezieht fid)
1. auf einen ffiegenftanb, gegen ben ein anberer fpäter ba ift,
ober wirft: eé mag nun »om Crte ober ber Zeit gelten, unb ift
bem tior cntgegengefcht; 3. ich gehe bor bir, unb bu gehft noih
mir; nad) bem Sonntag tommt ber ffltontog ; et ftarb nad) feiner
grau ; er fprad) nad) mir; nach 2;ifche, nach ber Schute fpielen, nad)
gehaltenem Stote, nach ber Zeit; nach beenbigter geierlichfeit, nach
ben SBorten ftarb er.
2. auf ben ©egenftonb, ber bic JRiihtung ber SBcroegung, unb
uneigentlich, bic 3trt äu benfen unb ju hanbeln leitet; bie Slumcn
iBcnbcn fich noch ber Sonne; ber 9}2agnet richtet fich "ofh 9)2ittcr=
nacht; ber Sßctterhohn nach bcm SBinbc ; man tanjt na^ ber gtöte;
man fingt na^ Sloten, fchreibt nach einer SSorf^rift, hunbclt nad)
bcm ©ebote, tebt nad) ber Sitte beS l'anbcê ; id) thue eS nacih beinem
ifflunfche; cë gefchieht nach beinem ^Billen; eS geht ihm nad) 2öun=
iche; nach Scrbicnften belohnen, eigentümlich erlaubt in biefer
Sebeutung noch eine Serfürjung, befonberS wenn cë bic üeitung beë
Urteils anjeigt, fo baß man cigcntlid) fcljen foUte: wenn man fich
barnach richtet, barauf 3tüdfi^t nimmt, barnach urteilt ect, 3. S.
nad^ meinem Sïatc follfcft bu biefes thun, b. h- wenn bu nach niei=
nem State bid) richten woUtcft, nach feinem 'Jlnfehen (nämlich 3u
urteilen) ift er ein Siersiger; nad) feinen Sahren hätte er länger
leben fönnen; nach Sitte h^t er ihn 3uerft gegrüßt;. noch feiner