Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
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■^Si'cbigt etwas iutf)en; aus ben SlBorten fchliefeen; oué bem Suc^e
etmaë betjallen ; ous ber Sa^e nidjt ttug werben,
«uftcr (aufeerlialB).
îtuBer i^lieBt »on bem (Segenftanbe bas anbere aus, ä- S- bie
®inge außer unS, er ^ätt fich oußer bem Sanbe auf, er geljt außer
bem a^ege. ®en Crt beé Sefinbens beftimmt ouftcrl)ol6 genauer;
es tjeifét ; an ben äufeern Seite, mithin bid^t an ber ©renje, 3. S.
ber 33aum fte^t außerhalb beS ®artens; er wohnt noch außerhalb
bes ®orfes. SDJan bemerte bie îlusbriitïe : aufeer Sanbes, aufeer SBegeS.
Sei bcäeictjnet
1. cißentliih unb SilÖHih ben ©egenftanb, in beffen 9lä()C fid)
ein anberer gegcniDättig befinbet, ber in einer gewiffen SSerbinbung
mit ihm fteht, 5. S. ber Saum fteht bei bem ®arten; bei bem
Kaufmann finb SBaaren ; er arbeitet bei Sîacht; i^ bleibe bei bir;
er bleibt bei ber ®od)e; es fteht bei bir; bei gutem SBetter; fid) bei
jemanb bebanten; etwaS bei ber C>anb haben. SBenn in biefem ©innc
eine Sîichtung auëgebrtidt werben foll, gebraucht man ju (nidjt Dci)
3. SS. ich tomme ju bir, um bei bir 3U fein; id) gehe jum fiauf=
manne, um Bei ihm Such taufen, gin ©egenftanb neben uns ift
noch bei uns, wenn fein Sufammenhang ftattfinbet; eS wohnt
wohl oft jemonb im Simmer neben un0, ohne bei uns 3u wohnen.
®oher fagen wir bei nnS, wenn wir im engen unb weiteften Sinne
bie, mit un0 burdh baS Çouswefen, ober ben SBohnort, ober bas
SJaterlanb »erbunben »erftehen; ebenfo ; bei ben Sürten ift bies
Sitte; bas ift bei ben Sauern ®ebrauch. Set unterfcheibet fich
on baburd), bafe biefes bie Slufeenfeite berühren läßt; man wohnt
bei bem SBaffer, wenn biefes in ber îîâhe ift; man wohnt on bem
SBaffer, wenn bie SBohnung baSfelbe berührt. SCenn Äinber bei bem
Sßaffer fpielen, muß man fich hüten, baß fie nicht on boSfelbe loufen.
2. Uneigentlid) gebraucht, be3ei^net eS ben ®egenftanb, beffen
®egenwart mit bem, was gefchieht ober ba ift, im genoueften 3u=
fammenhange fteht, 3. S. bei biefer ßrantheit mufe man ftarte SKittel
gebrauchen; bei biefer ®elegenheit muß id) erinnern; beitn Diafchen
antreffen; bei Sefung beS Sriefes »ergofe fie Sh^änen; bei Seenbi=
gung beS ßriegeS war baS ßanb erfchöpft; ich bitte bid) bei beiner
Siebe 3U mir; etwaS bei Strofe »erbieten. ®aher fdjreiben fich auch