Boekgegevens
Titel: Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Auteur: Okon, C.
Uitgave: Zwolle: W.E.J. Tjeenk Willink, 1888
Nimwegen: H.C.A. Thieme
2. verb. und beträchtlich verm. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: NOK 09-836
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_202912
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
Bekijk als:      
Scan: Afbeeldinggrootte:
   Leitfaden beim Unterrichte in der deutschen Sprache
Vorige scan Volgende scanScanned page
ir':
SJleun SBerhältniäftörtcr: on, ouf, hinter, in, ncScn, Ü6er, unter,
uor, jmifihen, Bcrbienen bejonbcre Slufmertfoniteit, weil fie balb ben
btitlen, balb ben oierien galt erforbern. Sollen fie ben Crt be=
ftimnien, on bem etrooä gefihieht, ober ctmo§ fich Befinliet, fo
flehet noch ''jnen iier 3. goll, 3. 33. bie gliege on ber SBonb ; er
filjt ouf bem Stuhle; ber ©arten hinter bem §aufe; ich bin in
ber Stube etc. Scigt ober bic SluSfogc eine 9ii(htung ju bem ®egen=
ftonbe on, ben fie mit bcr Diebe ocrbinbcn, fo folgt ihnen bcr »iertc
galt, als: ber 33Iict in bie ©egenb ; bo§ Vertrauen auf ben guten
SBillen; ber ©loube on bie Sugenb ; er lehnte ben Stocf on bie
SBonb ; er fchlug on bie Jhür; er ging in bic Stube; er ocrftecfte
fich hinter bog Hau§.
finb bemnoch 3n)ei golle möglich, woBon ba§ icbcSmoligc S!lu§=
fognjort (ba§ Seitwort) bie ©ewifehcit angibt, gntmebcr — hefinbet
fich Der ©eßenftonö, Bon bem etmoS ouSgefagt toirb, fihon in Sem
Sßerhöltniffe (eine Bollenbetc Honblung) ober - er foü erft in SoS^
felfie gelangen (bie Hanblung, inelihc bicS ©elangen herBorbringen
foll, ift fchon begonnen). Seim erften fleht ber brüte, beim leljtcn
ber Bierte galt. ®er Öritte gall 3cigt boher boä roohre OrtSBer»
höltsniö, bo§ iBefinDen in einem guftonbe, ber Bierte eine Drtä=
derönberung, SRiihtung 3U einem ©egenftonbc, unb ba§ (Selongen
in einen ^xi^onD an. Solange olfo bie 3lbficht, um ©egenftänbe
in ein 33crhältni§ 3U bringen, noch nicht erreicht ift, fteht ber 4. goU;
ift biefer 3>Bect jcbo^ erreicht, unb olfo ba§ beobfichtigte Serholtniä
ttiirflich borgeftellt, bann fteht ber brüte galt. 3n bem Solje: i(h
fpiele auf ber ©eige, mirb ber Crt be3eichnet, on bem etmoS ge=
reirtt reirb; fie fpielt auf bem fitoBier, fonn mon nie fogen: benn
bie Spielenbe gelangt nicht ouf ba§ ÄloBier burch fpielen. grünbe
meine Hoffnung ouf Diih, ba angebeutet wirb, 3U melihem ©egenftänbe
man fich richtet, um ben ©runb 3U legen ; ober e« mu§ hetfec": «r
grünbet ein Hau§ ouf bem SBerge, wenn mon ben Crt anaeigen
will, wo bie Honblung be§ ©rünben§ wirfliih ftatt finbet. Diichtig
fpricht man: er hougt nüt feinem Stiele an Sir, weil bo§ SL'ort
hongen feine Diichtung anjeigt; ober er fchrieb an Sich, weil bie
Honblung fich ä" einem ©egenftänbe hingerichtet hat. 3ch gloube an
Sich, weil bie Diichtung ongebeutet wirb, ben ber ©taube nimmt;