Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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aSeraiilafuing jur Klage gab. 3ch wiH fd^iihviegeln, baß
eö eine gveube ift." Sfun lieöt bcr gelbwebel eine Dieihe Bon
9Janien Bor, Unglücfliche, bie gegen baö allerl)5^ftc ®efeg ber
Klcinlichfcit gefrcBclt l)aben, fei eö burc^ einen abgeriffen Knopf,
ober bnrd) eine fcl)lecht umgebnnbene ^alöbinbe, ober bnrch einen
lofe anfgefcl)raubten glintenftein, ober burcö einen Sioftfletfen am
Saionett nnb bie, »enn bie qjarabe gut ablief, mit einem Set«
»eiö baBongefommeu »dren. 3cgt aber wirft ber Kapitdn mit
Slrreft um ft^, bafi eö eine greube ift. befommt 24 ©tun«
ben, biefer 3 Sage, fogar ein unglürfli^er Unteroffizier, ben ber
Kapitdn befonberö auf bem Stri^ l)at, wirb, weil er einen eige«
neu blenbeub weisen Kochgcfcl)irr«Ueberjng l)at, weil er nur Bon
etwaö feinerer Seinwaub ift, alö bie anbern, ju ad;t Sagen Ber«
bammt. „ S)?orgen frül) um Bier Ul)r ftel)t bie Kompagnie ba im
$arabejug, Bolltommeu bepacft unb bie Hevren Sientenantö werben
bie ©nabe haben, il^ren betreffenben 3"gen heute 9Ja(hmittag noch
etwaö ^^arabemarfch beiäubringeu." 2)amit breht ber Ehef feiner
5!)fannf(haft ben SIncfen unb jeber Sffijier nimmt feinen 3ug freunb«
f(^aftlid) bei Seite; ber, weld}er Bom Kapitdn auönahmöweife
einen SSerweiö erhielt, ein junger Si^rann, ftellt ftch auöge«
fpreijten Seinen Bor feine Bier Unteroffijiere unb betraditet fte fopf«
fchilttelnb. „9fa, baö mnf ich fagen," eifert er, „ich hab'eine
f^öne Sanbe beifammen. Unteroffisier Slbam, 3hre Suberei ift
©Ott fei S)anf, ftabttunbig; aber, ^err, ich ®ie f^uhrte«
gcln, bap Sie ben Serftanb Bcrlicrcn follen. Uub Sic, Unter«
offtjier Schnabel, ber mit feinem a)Jaul immer Borau ift, thun
Sic lieber 3hre ^fJieht, alö ba^ Sie ftd) immer mit fchlechtcm
SBciböBol! herumtreiben. SOJid^ foU ber Seufcl holen. Wenn id)
3hnen nur nod) baö ©cringftc burch bie ginger i'ehe. Unb waö
Sic betrifft, Sergeant Kuhbad)," fagt bcr junge ^err ju einem
alten 3Jfaimc, ber bie golbeue Sd)nalle für swaujigidhrigc 2)ienft«
jeit trdgt, „bap ein alter (Sfel, wie Sie, feine Korporalfchaft
nid)t bcffcr im 3aumc hält, baö niu^ mid) nur wunberu. Slber
wiffen Sic waö; Herr Unteroffizier Kuhbach, fümincru Sic fich
nicht fo Biel um baö 3)Jarfetenbergefchäft 3hrer grau, bic, neben«
bei gefagt, ber Scnfel mit ihrer gaujcn SBirthfdhaft hden foH."
Hiebet ntup id) bemerfen, ba^ bcr junge Sieutenaut ber grau beö
Untcroffizicrö Kuhbach Biel ©elb fihnlbig iji unb bap ber ©cmahl
bie 3ied)nuugen unb aHenfallftgc 5Kahnbricfe fchrcibt. „Sffiipt
3hr," fuhr bcr Erboötcfort, „ bap Seine Erccllcnj, ber fomman«