Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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JU erfahren. »itt ihnen baê ernfte Wuêfehen beê Dberften
ni(^t gefallen. „Steine .^erren," begann er jieinlii^ gereijt, „ich
bin überzeugt, baf Sie nicht erwarten, ber Äommanbirenbe würbe
auê Slrtigfeit gegen unê grobe Stdngel unb gehler ni(^t entbecft hfl'
ben; aber baf eê gerabe eineê meiner Sataillonê fein muf, baê jïdh
bur^ fchlechte Haltung unb nodh f^lechteren aSorbeimarfc^ auêjeic^«
net, thut mir wirflic^ in ber Seele teib. »oh^» >&err Dberft«
wachtmeifter St., ich muf eê 3hncn leiber befennen, Sh^ güfelier«
bataillon hat baê ganje ?lrmeecorpê um ben einer Bollfommen
guten ^^arabe gebrad)t. Slber haben Sie benn um ©otteêwillen
nicht bemerft, wie ic^ 3^nen beftänbig gewinft, benn ich fah ganj
■gut, baf 3hr Bataillon fc^on beim Slntreten feine .^altung üerlor
unb in eine complette Si^langenlinie aufgelöst war. Sie, meine
^erren, hören nic|tê »on ben Slrtigfeiten, bic tc^ mir »om Äom«
manbirenben, vom SiBifionê« unb Srigabegeneral muf fagen laffen.
3n adht Slagen ift Seine Stajeftät ber Sönig »on ber fc^tec^ten ^ah
tung meineê Stegimentê unterrichtet unb baê fann meinem SlBance«
ment gerabe ni^t juträglidh fein. Storgen früh
baê güfelierbataillon jum ^arabemarfch an, nachbem baffelbe Bor«
her in Kompagnien geübt würbe." — 2)er Äommanbant beê güfe«
lierbataillonê nimmt feine iïapitdnê bei Seite. (Sr ftecft bie rechte
^anb unter bie Uniform unb man fieht ihm an, baf er einen grof en
@rimm mühfam Berbeift. ,,Sie werben mir baê 3«"9nif geben,
meine J^erren, fängt er enbli(^ an, unb flopft babei mit bem linfen
Slbfag heftig auf ben Soben, „ baf ich beftänbig Stühe gab, baê
Bataillon im beften Staub ju erhalten. 2Baê aber fann ber Stajor
machen, wenn er Bon feinen £)fftjieren nicht unterftügt wirb! 2öaê
ich fo oft fagte, wieberhole ich. ®'e waren ju bequem, meine
Herren, unb haben ben ^arabemarf^ Biel ju wenig geübt. Slber
glauben Sie nic^t, baf ich ein ewiger Krittler bin, ber ohne Stoth
f(hilt unb immer etwaê auêjufegen finbet. §aben Sie benn meine
Bewegungen mit bem Säbel ni(|t Berftanben? ^aben Sie nicht ge«
fel)cn, wie heftig i^ 3hrem rechten unb Sh^em linfen glügel winf«
te, inbem fdjon beim Slnmarfc^ bie Kompagnien ftch in Bollfommencr
Sltiflöfimg befanben? Slber ba hilft nii^tê mehr. Sic ^errcn geben
ftch feine Stühe ttnb baê weif ber Solbat unb marfc^irt Borbei, baf
eê eine Staube ift. 2Baê glauben Sie, baf ber Äommanbirenbe
gefagt hat? (Sr war btirch 3hren gehler mit ber ganjen 5ßarabe im«
jufrieben nnb will eê ftch no^ überlegen, ob er ni^t bie fchledhte