Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
Bekijk als:      
Scan: Afbeeldinggrootte:
   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Vorige scan Volgende scanScanned page
öt
(1822.)
6iu aufgefchlagciicö Such ift ^«riö ju ueuucu, burch feine Straf«
eu waubcru heift Icfcu. 3« biefem lehrreichen unb ergötzlichen
SBerfe, mit naturgetreuen SJbbilbungcn fo reichlich auSgeftattet,
Mdttre ich täglich Stunben lang. (Sö war jwei Uhr, ba ich
aus bem §aufe trat. Unfehlbar um biefe ßeit, fpielt ber fleißige
Sifchler gegenüber, ein Siertelftünbchen mit feinen $apagei;en;
bann wirb ber §obel »on neuem gerührt. Ser beutfdje Saron,
mein 9Zachbar, war eben heimgelehrt, unb h"Pfte, wie ein Spag,
aus feinem Siltburi. (Sin leichtfüßiger .§err! SaS^sferb, auf
bem 2ßege jum Stalle, wirb faum fühlen, baß feine Saft lei^«
ter geworben. Salb fam ich Straße Sisieune. .§ier
ift baö ^arabieö ber weiblichen äüelt, ba finbet fich aUeö, waö
bie ^äßlichfeit brauet ftch ju »erbergen, unb bie Schöitheit ftch
ju »erratheit. ^üte, Sloitben, Schleier, ©efchmeibe »on @olD
unb (Sbelfteinen, ttnb atleö in fo reichem unb foftbarem Sor«
rathe, baß felbft eine jtönigin ntit Sebenfen wählen müßte. Sor
einem ^uglaben hielt eilte glänjcube Äutfche; ber gemäct)li^en Sa«
tue öffnete ein 2Kohr ben Schlag. 3ch f^h baö Sßappcn an —
ein ganjeö Sticfmuftcr »on farbigen gelbem, nebft Älauen« unb
Schnabelthieren aller Art. günf S)iinuten fpäter warf id) ben Slicf
burch bie geöffnete Pforte beö Sentpelö ber ßitelfeit, unb fah für
einen ^ut einen Sanfjettel hinlegen. Saö waren, wenn ni^t tau«
feub, wenigftenö fünfhunbert graufen. Sarauf würben jwei @olb«
ftücfe herausgegeben. Ser «önt ^tsar fchöner als ihn eine männliche
geber befchreiben fann: ein 5parabieö»ogel mit feinem ganjen @efte«
ber nnfchimnierte ben Äopf. ^abe fo etwaö in meinem Seben noch
nicht gefehen! Soch »iellcicht hätte bie eble grau 9iang nnb 3iei^«
thum gern für baö h"£>fd)c ©eftcht hingegeben, baö, neben mir,
Icc^jenbe Augen nach >&nt unb Sanfjettel fdiicfte. 3d} ging wei«
ter, ein fleiner äliettfd^enfreiS jog mi^ an, id) brängte mich burch.
3wei Sumpenfamntler waren in heftigen SBortwechfel gerathen.
3hr fümmerlidieS (?5ewerbe fijlgt bem beö Settlcrö. Ser eine
hatte einen haubbreiten tüoHenen Sappen im Äuhmift auSgeftöbert,
ber AnDere als gleichjeitiger (Sntbecfer machte Anfprüche barauf,
bob broheub feinen Stocf mit eifcrutn ^afen in bie ^öhe, nnb fprad)