Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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eine — ein aUgeniciner Slufliauf ieSiregen entftehen unD jebevniann
foßtc t^n mit befünberm ©efc^rei Jcben, befonberS bie ßeitungSfc^rei«
ber, für bie ein Slutt imö ber Uniserfcilhiftorie eine SBelt ift.
©ne grofe ^anblung lüürb' ich eS j. 33. nennen fßanen, wenn mir
einer einen Soiiiöb'cr ober, wäre ich ein ftngenber Äaftrat, 200
fchenfte. 3Kan höre aber fofgenbe ebfe ^anblnng auä ber Sonn«
abenbSjcitung in einer befonbern ©emüthöin-rfaffung unb »erf(^one fte
mit bem gewöhnliche Soofe ebler .^anblungen, baf man fte bewnn«
bert, aber nicht nachahmet.
„ten 29. Slnguji.
„Unfer gnäbigfter gürft unb ^err geruheten heuer, ben ganjen
^erbft mit bem *** ©efanbten ju ^öchftberofelben Sjßtaijtr brittante
^^arforcejagben anjuftetlen, woran fowot bieSanbleiite atö bat SBitb
einigen 2lnthei( nehmen burften. 2)aS Sergufigen beä SanböolfS,
ftch nttn (nach langem Anfuchen) burch bie ©iite feiueö gftrfteit auf
einmal aßer befchwerlichen näi^tlichen Stachen jur Slbtreibuitg beö
SBilbeS entlaffcuju fehen, war fo grop, baf »erf^iebene c3 gar nid;t
merften, baf ihneit bie feurigen 3äger wegen ihreS elenben Treibens
mit Sei^tigfeit theilS Slrme theifS Seine »on einanber fchlugen; als
fte nach .^anfe famen, fahen fie erft, baf fte nicht ftehen fomiten.
©{eicbwol wollte unfer SanbeScater nicht, baf biefe ^arforcejagb bie
einzige Sntfchäbigung für bte abgegrafete unb niebergeftampfte ©nte
feiner Unterthanen fein foEte: fonbern ^öchftberofelben »erfügten
gnäbigft, baf »on ber Cammer Summen hergefchoffen unb auf
lanbeSherrltche ^toften jebem 2)orfe eine reichliche SJiahljeit gegeben
werben fottte, jebocih bergeftalt, baf man ihnen nicht gewöhnli^e rohe
Sauerfpeifen, fonbern — um faft DaS Vergnügen aufö ^_öc()fte jii
treiben unb ben armen Sanblentcn ju jeigen, baf ein rechtfchaffener
Sauer »on feinem SanbeSherrn ni^t fc^lechter als ber tägliche
feüfchafter fetner Jafel behanbelt nterbe —lauter @ th a u g e r i ch t e »or«
fegte. Unb hierin würbe auch, wie hätte »orauSfagen woEen,
faft nichts gefparet, fonbern (Schaugerichte aKer 2lrt, fowol auS er«
habener Arbeit »on 5i3orjeEain, ®IcfS unb SGBac^S, als auS ^ßafteB«
gemälben»on gepül»ertem9llabaftcr auf (Spiegelplatten aufgetragen ,
ftanben häufig auf ben langen roth angefärbten Safein hin, woran bic
Sauern mit ihren genief enben Augen hinauf unb herunter faf en; eS ge«
fiel ihnen aber fai't fein ©erictt mebr, als eine wächfcrne Sorfteüimg
ihrer burch .^e^cn unb Sagen beS SCilbeS vertretenen gelber, bie fte