Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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Slrbcit frifc^ »ou ber .§anb, unb »ir finben in ber îh^tisfcit ein
ita^reê Serguügen. — grieberife war fe^r anfmerffam, unb ber
junge 9Keufch wanbte mir ein : baf man nic^t .^err über fid) fclbft
fei), unb am wcnigftcn über feine Émpfinbungen gebieten fönne. —
ift hier bie grage »on einer unangenehmen Empfinbung, »cr=
feÇte id), bie bod) jeberman gerne loê ift ; unb niemanb weif, wie
weit feine Gräfte gehen, biö er fie »erfucht hat. @cl»if, i»er tranf
ift, lüirb bei allen Skrjten het«ni fragen, unb bie größten ätefigna^
tionen, bie bitterften Slrjene^en, wirb er nicht abwcifen, um feine
gewünfchte ©cfunbhcit ju erhalten. 3ch beniertte, baf ber ehrliche
klte fein @chör anftrengte, um an uuferm 3)iêcurfc î-heil ju ueh'
inen; id) erhob bic Stimme, inbeni i(h bie 9{ebe gegen ihn wanbte.
Sîan prebigt gegen fo »iclc Safter, fagtc ich: id) habe nod) nie
gehört, bap man gegen bie üble Sanne »om 5prcbigtftuhlc gcarbci^
tet hätte. — !Daö inüffen bic Stabtpfarrcr thun, fagtc er, bic
SBaiicrn hat*"' feineu böfen .Junior ; boch föniite cö auc^ juwcilcn
uid)t fchaben, cö wäre eine Section für feine grau weiiigftenö, uiib
für ben ^crrn Slnitmami. — Sic ©efeüfchaft la^te, unb er hcrj»
lid) mit, biö er in einen .Ruften »erfiel, ber unfern Siécuré eine
3eit lang unterbrach; t'arauf benn bcr junge SJenfch wiebcr baö
SBort nalim: Sic nannten ben böfen Junior ein Safter; mich bäucht,
baö ift übertrieben. — ïlîit uif^ten , gab ich Sintwort, wenn
baS, Womit mau ft^ fclbft unb feinem 9?ächften fdiabct, bicfcn 9îa=
men »erbicnt. 3ft iiid)t genug, bap wir einanber nid)t glücf=
fidh mad)en fönuen, inüffen wir aud) noch einanber baö 3?exgnü'
gen rauben, baö jcbeä ^erj ftch manthmaf gewähren faun ? Unb
nennen Sie mir ben 50îcnfchen, ber übfer Saune ift, unb fo bra»
babei, ftc ju »crbcrgen, ftc affcin ju tragen, ohne bic grcube um
ftd) her äu jerftörcn! Dber, ift fte nicht »iefmehr ein innerer Uii;
miith über unfcre eigene Unwürbigfeit, ein fallen an iinö fclbft,
baö immer mit einem 9îeibc »crfnüpft ift, ber burch eine thôxiÀ»
te Eitclfcit aufgehest wirb? 9Sir fehen glüctlichc îOïcnfchen, bie
wir nicht glürflich machen, unb baê ift unerträglich. — Sottc
fälbelte mich an, ba fte bie SScwcgnng fah, mit ber id) rebetc,
unb eine îh^âi'e in grieberifenö Sfuge fpornte mid) fortjufahreu. —
SBehc benen, fagtc ich, fîf^ i'fr ©cwaft bebienen bic fie über
ein ,§cr5 ha^«", wni ti'e einfachen greuben ju rauben bic auê
ihm'fefbft StUe ©efchenfe, äffe ©cfäfligfeitcn ber
SBeft, erfeÇ;en nidif einen l'lngcnbficf 5?ergnngen an ftd) fcfbft, ben