Boekgegevens
Titel: Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
Auteur: Schwippert, P.A.
Uitgave: Haag: Henri J. Stemberg, 1881
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8058
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201841
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Literatuur (fictie en non-fictie), Duits, Gedichten (teksten), Leermiddelen (vorm)
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   Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
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Komm nun, Psaumis, komm und nimm mir, nimm mir
All' die Waffen Mehons! Nimm den Säbel,
Gürt' ihn um dir! nimm die bunte Flinte,
Nimm das ganze Schiff mir, nimm es, nimm es,
Nimm's und trag es deinem Weib ins Haus hin !
Nimm ganz Maina, wirf es in den Schofs ihr!
Ruhig werd' ich zuschaun, angereget.
Angeregt wie jener Turm der Klippe!
Doch es wird dereinst sich Puras rächen.
Nicht wie schwache Kinder, nein, wie Puras 1"
Puras spricht's und wirft die Waffenbeute,
Die von Gold und Prachtjuwelen schimmert.
Zu den Füfsen Psaumis; der entgegnet:
»Schmähend vor die Füfse wirfst du, Puras,
Mir die Waffen, die mit Blut erkämpften.
Die geteilt ich wollte ? Wisse, Puras,
So beschmähte Schenkung nimmt kein Psaumis !
Liegen mögen sie am Strand und faulen,
Faulen sammt dem Schiff, das wir erbeutet!"
»Geh und droh mir! All dein Drohen ist mir
Jene Welle, die vom Stein herabtrieft !
Aber wahr' vor mir dich! Psaumis Feindschaft
Wird im heilen Leib das Herz dir treffen 1"
Psaumis spricht es. Trauernd rings umdrängt ihn
Maina's Volk ; die Krieger und die Greise
Müh'n umsonst sich ab, den Hafs zu sühnen.
Auseinander trennen sich die Führer,
Scheiden ihre Krieger, ihre Schiffer,
Und, die Beute dort am Ufer lassend,
Wild die Locken schüttelnd, wandeln jetzt sie —
Der am Strand hin, der im Myrtenwalde.
Keiner denkt der Seinen, Jeder sinnt nur.
Wie er Leid auf Leid am höchsten türme.
Wie den andern er am höchsten kränke.
Nur gefolgt von zweien seiner Krieger,
An dem Klippenrand hin wandelt Puras ;
Fliegt sein Blick hinauf zum Felsentreppe,
Wo aus uneinnehmbar hoher Grotte