Boekgegevens
Titel: Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
Auteur: Schwippert, P.A.
Uitgave: Haag: Henri J. Stemberg, 1881
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8058
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201841
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Literatuur (fictie en non-fictie), Duits, Gedichten (teksten), Leermiddelen (vorm)
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   Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
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Die gleiten von Stufen
Und plunapen in Kufen,
Die fallen
Mit Schallen,
Die lärmen mit Schreien
Und vermaledeien.
Sie springt hinunter auf den Schall
Mit Licht: husch, husch, husch! — verschwinden all'.
0 weh, nun sind sie alle fort,
Und keines ist mehr hier am Ort!
Man kann nicht mehr wie sonsten ruhn.
Man mufs nun alles selber thun 1
Ein jeder mufs fein hübsch fleifsig sein
Und kratzen und schaben
Und rennen und traben
Und schniegeln und biegein
Und klopfen und hacken
Und kochen und backen.
Ach, dafs es noch wie vormals war' !
Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her.
40. Gelimer.
1. Wo ist dein Reich, o Gelimer,
Das grofse Vandalen-Reich ?
Dein Heer, es irrt zerstreut umher:
Wo fliehst du hin so bleich ?
4. Und einen Boten sandt' er hin
Zum Feind, als nah er kam,
Und bat um eine Laute für ihn,
Um ein Brot und einen Schwamm.
2. Und als er zu den Maurusiern kam,
Die hatten nicht Brot, nicht Wein :
Wie man die Ähren vom Felde nahm,
So mufsten sie Speise sein.
5. Pharas, des Heeres Hüter, fragt:
»Sonst sprach er nichts dabei ? —
Er soll sie haben, aber sagt.
Wozu will er die drei 7" —
3. Auf einem Berge wohnet' er.
Da war an Wasser Not;
Auch nahete der Griechen Heer
Und drohte rings mit Tod.
6. »»Das Brot will essen Gelimer,
Weil keines er gesehn.
Seitdem mit wunden Füfsen er
In die Berge mufste gehn.