Boekgegevens
Titel: Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
Auteur: Schwippert, P.A.
Uitgave: Haag: Henri J. Stemberg, 1881
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8058
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201841
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Literatuur (fictie en non-fictie), Duits, Gedichten (teksten), Leermiddelen (vorm)
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   Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
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dummen Streich über den andern machen; und Histörchen bekommen wir zu
hören von dieser und jener Gemeinde, deren Horizont nicht weiter geht, als die
Grenze ihrer Feldmark , und die deshalb alles als ein Mirakel anstaunt, was von
draul'sen herein zum ersten Male bei ihr eintritt. Und das alles ist so gemütlich
und geschwätzig, so leicht, so spielend erzählt, aus dem allen blickt ein so schel-
misch gutmütiges Herz, ein so kindlich reiner Humor , dal's man bei Lesung die-
ser Sächelchen selbst wieder zum Kinde werden und an ihnen wieder das Liehen
lernen könnte, wenn man es im Zwiespalt und Mühsal des Lebens etwa sollte
verlernt haben.
Wie schon Goethe in einzelnen seiner Gedichte, z B. im »Hochzeitsliede"
und dem »Totenkranz" grolse Wirkung zu machen versteht durch den Gebrauch
solcher Wörter, welche Töne bezeichnen, wie pfeifen, geigen, klingen,
klirren, ringeln, schleifen, rauschen, wirren, pispern,
knistern, tappen, grapsen u. s. w.; so versteht das Kopisch in seinen
Zwergsagenstoffen noch besser und weifa dadurch musikalisch gleichsam so zu
malen dal's wir glauben, das kleine lustige Volk kribbele und krabbele da sicht-
bar vor uns.
Zur Probe mögen hier stehen folgende in dem Gedicht vüie Heinzelmännchen"
verwandten Verben.
4. Str.
3.
schwärmen 2. Str. strecken
klappen recken
lärmen zimmern
rupfen ßägen
zupfen stechen
hüpfen hauen
traben brechen
putzen berappen ( = bei den Mau -
schaben rem eine Wand vor dem Tün-
chen mit Kalk oder Mörtel be-
werfen, überziehen)
legen 4. hacken
regen klappen
ächzen schnitzen (an Spellen) ')
kneten spülen
wiegen wühlen
heben mengen
schieben mischen
fegen stopfen
backen wischen
klopfen
hacken
schnarchen
rollen giefsen
1) Speil, auch Speiler, m.; ein spitzig zugeschnittener Stock , etwas daran aufzuspiefsen
oder damit aus einander zu sperren, besonders bei den Fleischern.