Boekgegevens
Titel: Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
Auteur: Schwippert, P.A.
Uitgave: Haag: Henri J. Stemberg, 1881
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8058
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201841
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Literatuur (fictie en non-fictie), Duits, Gedichten (teksten), Leermiddelen (vorm)
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   Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
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Er streicht sie wohl auf und nieder;
Es beben mir noch die Glieder."
Da ritt der Junker zurück im Flug,
Er mit dem Geiste sich tapfer schlug,
Er hat den Geist bezwungen.
Seine Handschuh' wieder errungen.
Da sprach der Geist mit milder Gier:
»Und läfst du sie nicht zu eigen mir,
So leihe mir auf ein Jährlein
Das schmucke, schmeidige Pärlein." —
»Ein Jährlein ich sie dir gerne leih',
So kann ich erproben des Teufels Treu',
Sie werden wohl nicht zerplatzen
An deinen dürren Tatzen."
Rechberger sprengte von dannen stolz.
Er streifte mit seinem Knechte im Holz.
Der Hahn hat ferne gerufen,
Da hören sie Pferdehufen.
Dem Junker hoch das Herze schlug,
Des Weges kam ein schwarzer Zug
Vermummter Rittersleute ;
Der Junker wich auf die Seite.
Und hinten trabte noch einer daher,
Ein ledig Räpplein führet er,
Mit Sattel und Zeug staffieret.
Mit schwarzer Decke gezieret.
Rechberger ritt heran und frug :
»Sag' an, wer sind die Herrn vom Zug?
Sag' an, traut lieber Knappe !
Wem gehört der ledige Rappe?" —
»Dem treuesten Diener meines Herrn,
Rechberger nennt man ihn nah und fern,
Ein Jährlein, so ist er erschlagen.
Dann wird das Räpplein ihn tragen."
Der Schwarze ritt den andern nach.