Boekgegevens
Titel: Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
Auteur: Schwippert, P.A.
Uitgave: Haag: Henri J. Stemberg, 1881
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8058
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201841
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Literatuur (fictie en non-fictie), Duits, Gedichten (teksten), Leermiddelen (vorm)
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   Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
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da will sich der Graf einmal wieder nach seinen Kindern umsehen, und besucht
unerkannt erst den Sühn in Wales und dann die Tochter in London. Hier wird
er vom Gemahl d^r Tochter, als er vor dem Hause auf - und abgeht,
aus Mitleid hineingerufen. In kurzer Zeit wird er von den Enkelein sehr lieb-
gewonnen, die ihn trotz dem Unwillen des Hofmeisters und den Drohungen der
Mutter nicht mehr von sich lassen wollen, so dafs ihr Grofsvater einmal sagt:
»Lafst sie in des Teufels Namen ! sie sind der Mutter nachgeschlagen:
die Bettlerstochter hat uns ein Bettler geschlecht gebracht,"
Der Alte erträgt diese und andere Demütigungen, indem er als Stahknecht im
Hause bleibt: dieselbe Rolle spielt er nachhor bei seinem Sohne, dem Marschall,
und geht mit ihm nach Frankreich, als Englanl gegen Deutschland den F'ranzosen
beisteht, bis der König und die Königin stirbt und des Grafen Unschuld durch
deren letztes Bekenntnis an den Tag kommt. Der Graf wird in alle seine
Güter und Rechte von dem Thronfolger wieder eingesetzt
und noch gröfser gemach^, als er vorher gewesen. Darauf sagt er zum Schwieger-
sohn : »Empfange dies von der freigebigen Hand meines Königs, und vergifs nicht,
deinem Vater zu sagen, dafs deine Kinder, seine und meiue Enkel, nicht von
Landstreichern abstamme n."
113. Der Zauberlehrling,
Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben !
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben
Seine Wort' und Werke
Merk' ich und den Brauch,
Und mit Geistesstarke
Thu ich Wunder auch.
Walle! walle
Manche Strecke ,
Daf^i zum Zwecke
Wasser fliefse
Und mit reichem vollem Schwalle
Zu dem Bade sich erffiefse I
Und nun komm, du alter Besen ,
Nimm die schlechten Lumpenhülien I
Bist schon lange Knecht gewesen ,
Nun erfülle meinen Willen !
Auf zwei Beinen stehe ,
Oben ♦ei ein Kopf,