Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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fünft am 93oben hin^tirftc, o^nc cS aufsunchracn. 5Da fä^vt bei einem
neuen Komplimente mein tintenbefledter gu§ in bie haftete — ii^ fa^
nid)t8, benn mit mar bor §öftid)feit alleg blau öor ben Singen ge»
morben. Sc^ gt'tft^e m ^aftetenteige ftl)mähfid)er, boc^ hö^ftnatiir»
lichecmeife au«, öerfiere mein perfonlidjeS unb politifd^eg ©lei^gemic^t
unb falle, fo lang ic^ bin — unb id) meffe fünf Sc^uh fieben 3oü —
auf bie ©rbe, juni nid)t geringen ©Breden unb ©etöchter einergangen,
großen, e^renmerten ®efellfd)aft. 3m gaHen riß id) no^ jmei ©tü^Ie
mit nieber, an benen id) mi^ t)atten moHte; ein junges, artiges grauen»
jimmer, baS fid) auf einen berfetben öermutüd) nieberfaffen moHte, lag
ebenfo )d)nell mic i()r ©tu^t neben mir am Soben. — D H'mmel,
unb baS mar mein ®ärbeli! SS er^ob fid) nun ein entfegücheS Zeter»
gefc^rei unb it^ am 93oben fchrie aud); benn ba ic^ neben mir an ber
@rbe, außer jmei ©tü()fen, nod) ein grauenjimmer liegen fa^, glaubte ic^
feft an ein ftarfcS @rbbeben. h^Pen ®£ücEe mar eS fein Srbbeben,
baS biefen erbärralid)en gati oerurfad)t hatte, fonbern nur, mie gefagt,
eine Sälberpoftete. 2ßir ftanben auf. ®er Setter mad^te auS ber gan«
Jen ©ad)e einen ©paß. ©r aber hatte gut fpaßen. 3(h hätte meinen
mögen unb fchämte mid) faft tot. -Seh fteßte midh an ben Dfen unb
fagte tein SSort ju meiner Sntfchuftigung, fonbern, meit atleS um
mii^ her (ad)te unb ticherte, tadhte idh audh unb fah nur oerfiot}tert
nad) ber jerfdhmetterten Sätberpaftete. ÜJ?an mußte fidh enbtidh ju
Sifche begeben. ®er Herr Setter mar fo gotant, midh Särbeti
JU fegen. 3dh märe tieber neben einem feuetfpeienben Serge gefeffen
atS neben biefem fchönen, guten Sinbe; benn cS marb mir munbertich
JU SFJute neben meiner tünftigen Reiterin. — 3ch fah bie große
©efellf^aft am Sifche nur fehr ftud)tig an. ®a marb bie ©uppe
herumgereid)t. Sungfer Sörbeti bot mir einen Setler üoE — i^ fonnte
ihn unmögti^ annehmen, ©ie hatte nodh feine ©uppe. Da gab'S
mieber Äomptimente über bie ©uppe, unb ich fah öorauS, baß eS mit
ben gottlofen Somptimenten mieber übel ablaufen merbe. Darum bat
idh baS fd)öue Särbeti gar bringenb, boch bie ©uppe ju behatten, unb
fah ihr bittenb in bie fdhönen, blauen Slugen unb fah nidht auf ben