Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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unb hatte nur immer bie große @efellfcl)aft im Kopfe. 3nbem ber§err
Setter bie Siechming fertig [jat unb ben ©treufanb fuc^t, fpringe id)
gar bienftfertig »itl ben ®anb aufS Rapier ftreuen, greife un=
gefthitftermeife baS Sintenfaß ftatt beS SanbfaffeS unb f^hiitte ifjm einen
ff^marjen ®trom ber beften ïinte über baä jierliche Konto. — 3ch
glaubte, idj wüßte in D^nmadjt faÜen öor ©djreden, nafjm in ber
Sermirrung unb @i(e mein fchneemciße« ©djnupftud) auê ber 9iocttaf^e
unb mif^te bamit ab.
„(Si behüte, maê treibt 3hr be""/ §err Stolprian!" rief mir ber
§err Setter lathenb ju, brängte mich '"it meinem fihraarj unb meißen
©chnupftu^e jurucf unb brachte feine ©adhe in Drbnung. ®ann führte
«r mirh in bie ©tube, mo bie (SefeClfchaft fchon beifammen mar. 3d)
folgte ihm nad), hatte aber fchon fein gut ©emiffen unb bemerfte beim
'Jïieberfehen nicht ohne ©ntfegen einen tl;alergroßen ïintenflecf auf mei=
nem meißen ©eibenftrumpfe am linfen Sein. — §ilf .gimmet!" feufjte
ich bei mir; „maê mirb bie große ©efeüf^aft fagen?" ®ie ÜEhür beê
^immerê geht auf. 3d) fteifer, hofjerner Surfte miCt mi^ gar gemanbt
unb galant, jierfid) unb leichtfüßig ftellen, hüpfe in ben großen ©aal
hinein, mache Süctlinge nach ^'"ten unb üorn, frage mit ben güßen
linfê unb rechtê anê, fehe gar nid)t, baß bidjt uor mit eine 3Bcibê=
perfon fteht, bie im Segriffe ift, eine haftete juni Sifch h'"äittragen,
fahre ihr mit bem Kopfe in ben 9iücfen, baß bie foftbare haftete oon
ber ©djüffel auf ben lieben (Srbboben führt, unb fo fpajiere ii^ mit
meinen Komplimenten unb Sieoeteujen blinblingê oormartê — eê mar
mir JU SJJute, alê ftänbe ich einer SataiCle oor bem geinbe unb
follte inê genet rücfen. SBeli^e Komplimente bie große ©efelïf^aft um
mich herum ma^te, meiß ich "i^t, benn ich hatte noch nid)t ben ÜJÏut
aufjufehen, fonbern fuhr mie befeffen mit Kragfüßen, Südlingen unb
gehorfamen Wienern um mid) herum fort, biê ein neueê Unglücf meinet
^öflichfeit 3iel unb ©renjen ftecfte. 3d) mar nämti^ bei meinem eifrigen
Komplimentieren mit ben Süßen biê jut ^Paftete aoanciert, bie noch ba
tag, meil fi^ bie SJJagb oon ihrem fürd)terli(hen ©threcfen nodh tauge
nicht erholt hatte unb mit ftarten 3fugen auf baê Weifterftücf ber Ko^=