Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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reifen." — „Seiber," fo nntinortete ber Sieftor, „fü^rt biefer ©eletjrle
für unä oüe ein fe^r toerborgneê Seben. föiner bon unê weiß, wo er
fidh Fë' aufhält, ob ouf unfrer 3nfel ober auf bem geftlonb." „9?un
mohl," fogte ber ©efonbte, „jener mir fo merte SJÏonn ift ein Unter»
than ®r. ^Kajeftät be« Sönig« OoEob. 2)iefer ÜJ?onardh meiß in feinen
Sonben Drbnung ju holten. Ohr ^^rofeffor ber B^ttKufpradje wirb nidjt
JU longe ben ^Pflid)ten feine« Slmte« fich entjiehen. ©oüte er ober ouch
SKonote, jo ein Sohr long ou«bleiben, ich werbe ihn ermorten; benn
on fetner iBetanntfchoft ift mir oicl, ift mir oHe« gelegen."
ÜDer üïettor mor in feiner geringen Verlegenheit. Sr ließ bie«ma{
ni^t nur bie alten Herren ©enotoren, fonbern oudj bie jungen 'ïpro»
fefforen ber oerf^iebnen geiftlichen unb meltlidhen gotultöten jufom»
menrufen; „benn," fo badete er, „bieüeidjt ift unter bem jungen 9?ach»
mudj« einer, ber öon ber 3"<^eufpradhe etmo« gehört hot unb oerfteht.
„33or aßen SSerfommelten fproch er fidj nod&mol« über bie äßißen«»
meinung ©r. SRojeftät unb jugleich über bie ^artnöcfigfeit be« fponifdjen
©efanbten ou«, ber nid^t monfen nodh weichen woße, bi« er ben öon.
©r. SJfojeftät ihm öerheißnen ^rofeffor ber Be^eufpradhe gefehen unb
gefprodjen habe. ®ie ältern §erren mürben juerft gefrogt; fie mußten
meber 9tat nodj Ehat- 3Ï1« ober bie groge ju ben jungen fom, ba
trot einer ber 9ïotmöntel, ber Ouriften, ouf unb fagte: ihm erf^iene
aßerbing« ber SüBunfdh ©r. ©yceßenj, be« fpanifdjen ©efonbten ®on
Sllöorej be SSego«, etwo« fomifch, wo nidht gor närrifch, unb einem
foldhen fomifchen SIppetit müffe mon ou^ eine ©peife öon berfelben 3Irt
eutgegenfteßen. 9?un lebe befaniitlidj in ®la«gom ein SIfonn öon ganj..
befonber« fomif^er unb närrifdjer 3lrt; bo« fei ber einäugige SJJe^ger»
meifter -aocf 9^ilfon, ein SD^enfdh, ber in oßen Sogen, man möge ihn
nadj oben unb nodh unten brehen, feine goffung beholte unb nodj feinem
eine Intmort fchulbig geblieben fei. Siefen foße mon ©r. Syceßenj,
bem fponifdjen ©efonbten, in ber ffiürbe eine« ^rofeffor« ber Beithe"'-
fprodje öorfießen, unb er jweifle nidjt, boß ber einäugige @ta«gower
Sürger ben jweiäugigen ©panier, felbft in jener unbefonnten 2Biffen=
fchoft jufrieben fteßen werbe.