Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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Sprad^fenntniS fe^r Berühmt »dqv. ®icfen 9}?ann muß id^ fehm unb
Icnnen (erncn! rief ber ©efanbte frcubig au«; ic^ erbitte mir bon
Sro. SWajeftät Urtaub ju ber 9Jeife unb ein töniglid)e8 Segteitung«»
ft^reiben.
Sönig Satob tonnte ju bem SBunfc^e beS ©efanbten nid^t nein fagen,
obmoi)! er einfa^, baß er mit feinen Se()auptungen etma« ju raf^ ge«
mefen fei. ®er ©efebrte in @ta8gom, ben er gemeint hatte, modjte mot)I
öiefer Sprachen 9}?cifter fein, aber berftanb er fi^ beShatb au^ auf
bie 3eid)enfpradhe ? 3nbc8, ba8 töniglidje SBort mar einmat gefprod^en,
in ©taSgom tebten fo biele gelehrte unb finge 9)?änner, bon biefen
burfte man moht crmarten, baß fie bo8 Zutrauen, mcIdjeS ber Slfonard)
JU ihrer ©elchrfamfeit hegte unb gegen einen gremben im boraug au8»
gefprodhen hatt^/ re^tfertigen unb bem 9{ufe ihrer Uniberfttät (Shre
machen mürben, ^^foch che beShalb ber ©efanbte bon Sonbon abgereift
war, lief ein föniglid)c8 ©^reiben an ben 9?eftor unb an ben Senat
ber Uniberfität @ln«gom ihm üorauS, mel^c« bie 2Billen«meinung Sr.
SOfajeftat augfprad): baß man bem fpanifd^en ©efanbten ®on 2llbarcj
"be 5ßega8 c8 jeigen möge, baß audh tn ben Sanben Sr. SOfajeftöt, baß
<an ber ho<ht'ei--üh'nten Uniberfität @ta8gom ein ÜJJann lebe, melier bon
ber atlerbingS hö^ft »idjtigcn, einflußreidjen Sprache ber bie
pflichtmäßige .^unbe habe.
Seine SlRagnificcnj, ber 9?ettor ber Uniuerfität, erhielt ba8 tönigli^e
Schreiben; er ließ alle bie Senatoren jufammenrufcn unb ertlärte ihnen
bie 3Billen8meinung Sr. ftRajeftät; fte hordhten unb fragten; bon ber
gried)ifdjen, hebräif^en Spradhe mußten fie jmar gitt Sefdjcib, bon ber
^eichenfprache halte" fie aber no^ nicmal8 etma8 bernommen. 9Wan
tefchloß, ou8meidhenb unb abmchrenb ju Serfe ju gehen.
1)cr ©efanbtc fam an; er überreidhte bem 9Jeftor fein foniglidheS
a3cgleitung8f^rciben unb fragte fogleidh nach bem ^rofeffor ber ^eidhen»
fpra^c. Seine SWajeftät hatte einen foldhcn in 9lu6fidht geficHt, man
fonnte ba nidht fagen; @8 ift feiner borhanben. ®er 9teftor äußerte fein
Scbauern, baß jener ©elehrte abmefenb fei. — „®o ift," fo fragte
ber ©efanbte, „ber merfmürbige 9J?ann? merbe ihm fogleidh nach«