Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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fein @eij (cid^t ü6cr aHeg bie Dbev^anb gewinnen unb er grau unb
Sinber iui Überftuffe mödjte barben laffen. On i^rer Herjenggüte fani=
mefte fie bag ©oib, t^at eg in einen ®ad unb lief bamit jum ^far»
rer beg ®orfeg, i^m alleg e^rli^ erjä^tenb. ®er Pfarrer mar ein
©hrenmonn; er freute fic^ aufrichtig über bag @Iücf beg guten SBeibeg,
gab ihr recht megen ihrer Sßorficht unb öerabrebete mit ihr, mie fie eg
aufteilen moKten, baß fie 9iübcjah(g Segen mit 5)?ugen genießen lönn»
te. Darauf ?iefe ihm bag @oIb gegen einen S^ein ein,
ging bann frohfi^h nach §aufe unb richtete »on ber ^iege ein föftlicheg
9J?ah( an, momit fie ihren .^ang ju (aben gebaute, menn er heim»
fchrte.
Sinftmeilen ftrich ^Jübejaht burchg ©ebirge, bem ©taghänbler ^ang
\auflauernb. Snbli^ fah er ihn boherfdhreiten unb jog fi^ jurücf auf
einen fahlen .Hügef, über metchen Hang mußte, menn er nad) ^aufe
'moQte. Hang fchritt macfer unb tuftig ju; er hatte biegmat einen ganj
befonberg guten Han^J't gemacht, unb feine Siepe mar ho'h^el'acft mit
ben f^önften böhmif^hen ©tagtafetn. 9(tg er ben erreicht hal'C/
mußte er ein bißiihen ruhen, benn ber Sffieg mar fteit gemefen, feine Saft
fchmer unb bie Sonne brannte arg. @r fchaute fich öergebeng nach einem
f^attigen ^tögdjen um. S^ur einen abgefägten Saumftamm gemährte
er, ~bcr einen fümmertidjen Schatten marf; attein bie Suft mehte fühl unb
frifd) auf bem ^üget, unb 9Jot nmcht erfinberif^. Hang fegte feinen
©lagfaften auf ben Saumftamm unb unter bem nun re^t anfehnlichen
1 Schatten, metchen Stamm unb Saften morfen, ftrecfte er ftch
hagtid) aug.
„Diegnmt," fihmunjctte er, „biegmat fann ich jufrieben fein, ^ehn
big fünfzehn Shater töfe i^ für meine SBaren gemiß; jmanjig liegen
fd)on baheim im Saften; no^ ein fof^er ©ang mie biefer unb ich
habe fo öiet, baß ich mir, ohne mid) atijuftart augjubeutetn, einen (Sfet
faufen fann, ber ftatt meiner fünftig meine 2Bare trägt. ®a nun aud)
ein Sfet moht noch breimat foöiet tragen fann atg i^, fo bringt ing«
fünftige ein ©ang mir fo öiet ein mie fegt ihrer brei, unb auf bem
.öinmege braud/ id) uid)t einmat ju guße ju gehen, fonbern fann
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