Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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ei- bie getreue ®tabt. ®ie <S^i(b6uvget goben beni ßaifer baS S^rens
gefeite, atSbonn fprengten fie wohlgemut in ba« nä^fte Dorf unb jechten
bort nach Gräften. 3n ihrer fuftigfeit, ba ber SBein ihnen balb ju Sopfe
geftiegen mar, fam ihnen bie Suft an, auf eine grüne 3lue hinauSjugehen
unb noch einige glafchen guten SEßeine« mitzunehmen, bamit ihnen in
ber §ige ber äJJagen nidjt oertrocfne unb einfchrumpfe. ©ie lagerten fich
in« buftenbe @ra« unb mürben immer fröhlicher.
SBeil fie nun aber mährenb be« Ürinfen« bie Seine ineinanber ber»
fcl)ränft hatten unb nicht mehr re^t im ftanbe maren, bie garbe ihrer
Seinfleiber ju unterftheiben, fo fonnte, al« [ie fidh jum Sfo^haufegehen
anfchidten, au^ feiner feine Seine bon benen ber anbern unterfdheiben.
Sie faßen alfo ba, gudten fidh ioechfelSmeife an unb fürchteten, baß einer
bem anbern feine güße nähme, menn er aufftünbe. äöie fie fich nun fo
angafften unb nidht mufjten, ma« hierbei ju thun fei, ritt einer eben be«
ilBege«, bem fie fogleid) ihren Sammer flagten unb ihn baten, er möge
bo^ äufehen helfen, mie ein jeber ju feinen güßen fäme, unb ihnen ein
9J?ittct angeben; fie mollten ihm bafür mit ihrem märmpen ®anfe ber>
gelten. ®er SWonn bcrfpradh, ihnen bienftmillig ju fein, flieg bom
^^ferbe ab unb ging auf eine SBeibe ju, beren bünne äifte er foglei^
abfdhnitt. hierauf trat er mitten unter bie ehrbaren ©chilbbürger unb
hub an mader auf ihre Seine lo«3ufd)lagen. ®er, melden er traf,
fprang bann gef^minb auf unb hotte foglei^ feine rechten Seine unb
güße mieber.
®ie fämtlichen ©chilbbürger aber bebanften fidh ^erjlidh bei bem
ÜJtanne, ber ihnen geholfen hatte, fdhenften ihm alle«, ma« fie bei
trugen, unb gebadhten ein anbermal beffer auf ihrer $ut ju fein.
c. Sföie bic iSi^tlbbürget baS @Tag bon einer oltcn Sfiautr
Jdioffcn motten.
®ie ©dhilbbürger maren ernfthaft in ihrem Shun, fonberlidh im
Setradhte be« gemeinen Sfugen«, bamit berfelbe allenthalben aufginge
unb äunähme unb nirgenb« ©dhaben litte. einer 3eit gingen fie
hinan«, eine olte SJJauer ju befehen, welche nodh bon einem alten ©e«