Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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Hau« lüURte bei- arme aiingting in ber ungeheuer großen ©tabt bei
ftocEfinftrer S'Jadht fo menig ju finben, at« in einem SEBagen ooH ^eu
eine ©tednabet. ®a fagte ju i^m bcr Sonbutteur: „Onnger f)crr,
fommt 3f;r mit mir! 3d) bin smar auch nicht hier baheim; aber ich
habe, menn ich Sonbon fomme, bei einer Sermanbten ein ©tüblein,
mo jmei Settcn ftehen. SJteine Safe mirb Sudh fiho« beherbergen,
unb morgen fönnt 5ht atSbann na^ @ure« ©dh^agerS Hau«
erfnnbigcn, mo Shr'S beffer finben merbet." — ®a8 ließ fi^ ber junge
iWenfch nicht jmeimat fagen. ©ie tranfen bei ber grau Safe noch einen
.^^rug engtifdje« Sier, bo8 nodh beffer fein fott, atS ba« ®onauefdhinger
ober ©ecfinger, fo bodh audh ni^t fdhtecht ift, aßen eine Snactmurft
baju, unb legten fidh bann f^tafen. 3n ber 9?adht tarn bem gremben
eine 9?otburft an, unb mußte h'nauSgehn. 3)a mar er übter bran,
öl« nod) nie. jDenn er mußte in feiner bermaligen 9?a^therberge, fo
tfein fte mar, fo menig Sericht at« ein paar ©tunben borher in ber
großen ©tabt. mürbe ber Sonbufteur and) mad),
unb fagte ihm, mie er gehen müffe, lint« unb red}t«, unb mieber lint«.
„Die Shüre," fuhr er fort ift jmar öerfdhtoffen, menn Ohr an Drt
unb ©teüe fommt, unb mir haben ben ©d)lüffel oerforen. 9lber nehmt
in meinem 9?ocfetor»©acf mein große« ÜJJeffer mit unb f^iebt e« jmifdjen
ba« Shürlein unb ben ^foften hinein, fo fpringt inmenbig bie gaße
auf! ®eht nur bem @ehör nadh! Sh^ hört ja bie Shemfe raufchen,
unb jieht etma« an, bie 9?ad)t ift fa(t!" — ®er grembe ermifchte in
ber ©efchminbigfeit unb in ber ginfterni« ba« Samifot be« Sonbutteur«,
ftatt be« feinen, jog e« an, unb fam glüctti^ an ben ^(ag. ®enn
er fchlug e« nid)t hof^ an, baß er untermeg« einmal ben 9Jant ju
lurj genommen hatte, fo baß er mit ber S^afe an eine gcfe anftieß, unb
tuegen bem h'^isen 33iet/ fo er getrunfen hatte, entfeglich blutete.
IHein, ob be« ftarten Slutoertufte« unb ber (Srfäftung bcfam er eine
©dhmödjc unb f4lief ein. ®er nad^tfertige Sonbufteur martete unb
martete, mußte nicht, mo fein ©chtaffamerab fo lange blieb, bi« er
auf ber ©äffe einen Särm bernabm; ba fiel ihm im halben ©dhlaf ber
©ebanfe ein: „2ßa« gilt'«, bcr arme Seufel ifl an bie ^auSthüre gc=