Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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aber eine Küdjenmagb bort auch i^rcr Küche orbentticl) wie in einem
ceHuIaren Oefängniffe. 9?ur bie jmeite SKagb, ba§ ^^^ti^äbchen, bie
mit bem Öffnen ber §au8thüre beauftragt ift, hat e8 etmaS beffer;
bie fann boch noch t)on 3eit Ju ^eit beim Öffnen ber Shüre ben
Kopf hinaitöftrccfen, um ju fehen, mo8 in ber SJachbarfdhaft Oorgeht,
imb mit bem 33äcter= ober ü)?e^gerburfchen ein paar ®orte mechfeln.
§luch müffen bie SRiigbe bort ihr Srunnenfränj^en entbehren, meit
jebe« §an3 in ^oUanb einen Srunnen in ber Kü^e hat."
„®a mürbe eS unfern SRögben in §ottanb fd;{e^t gefallen."
„Odh glaube auoh- ®ie hielten e8 ba ni^t fange au8; fie befomen,
glaube id), alle baS §eimmeh unb tiefen baoon, ÜCann fünbigt
ebenfatlS in ber grühe, ein Kärrner mittelfl einer fotoffoten $Rätfche
ober äfaffet an, baß er ba fei, um bie Stf^e be« $erbe« unb ber
Öfen; ein anbrer, um ben Kehridht unb bie Küdjenabgänge in
ßmpfang ju nehmen. Später fommen bie Briefträger, bie Leitung«»
träger, bie Sudjhänbterjungen, um bie jur Slnfidjt gebrachten ®ücher
abzuholen, ober neue ju bringen; ferner SKontag« morgen« bie
mödhenttichen KoHeften für Strmenhäufer, ber Steicher um bie fdhmarje
aSöf^e u. f. m.; unb bann außer biefen orbenttidhen, regelmäßig mie»
berfehrenben, nodh atte bie außerorbentlidhen 55eranlaffungen jum ©fetten
t)on §aufierern aUer 3lrt, mie 5. S. jur Drangen», Srbbeeren», Kir»
fchen» unb ^ftaumenjeit, bie grauen unb SRäbdjen, bie biefe grüdhte
»on §au3 ju §au« feilbieten. Kurjum, be« SO?orgen« staat de bei
niet Stil, mie man in §oIlanb fagt, unb be« 9?adht« thut gar aud)
nod) ber SRutmiHe ber ©affenbuben bn« ©einige hinju, bie ben Wäg»
ben ben ©ihabernacf fpielen, an ber ©dheHe ju jiehen, um fte einen
unnötigen ®ang machen ju laffen. ®arum, meil jebe SRagb mehr al«
genug mit ihrer eignen ©djeÜe ju thun hat, fieht ba« „jmeimal
bellen", ich miCl fagen ©dheüen, an ber Sh^re. 9?nn geht mein Dnfef
einmal mit einem beutfdhen §errn in ben ©traßen öon Seiben umher»
fpajieren unb uiadjt ihn auf biefe 9Iuffd)rift aufmerffam, läßt ihn aber im
SBahne, man müffe hier, um eingelaffen ju merben, jmeimal: SBaff! Sßaff!
hinaufrufen, morüber benn ber frembe §err in ein helle« ©elä^ter au«brid)t.
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