Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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nid^t nief;r effen, alg jnjctmal beS Sageê einen Seüer bott
@emüfe, mittags ein SSratmürftlein baju unb nachts ein @i, unb am
SWorgen ein gfeifthfüpplein mit (Schnittlouih btauf. SBaS me^r
effet, babon mirb nuï ber Sinbrourm größer, alfo baß er Sud^ bie
Sekr erbrüdt, unb ber ©^neiber hat (Such nimmer biet aujumeffen,
aber ber ©d^reiner. ®ieê ift mein 3iat, unb menn 3t)r mir nid^t folgt,
fo höït 3hr im anbern grühjahr ben Sucfudt nimmer fd^reien. Sljut
maS 3t)r moat!" 2118 ber patiënt fo mit fic^ reben hörte, ließ er fich
foglei^ ben anbern SJJorgen bie ©tiefetn falben unb mad^te fich «"f
2Beg, mie ihm ber ®ottor befohlen hatte. ®en erften Sag ging e8 fo
tangfam, baß mohl eine ©chnectc hätte tonnen fein Sorreiter fein, unb
mer ihn grüßte, bem bantte er nidht, unb mo ein SBürmtein auf ber
(Srbe trodh, ba8 jertrat er. 9tber f^on am jmeiten unb am britten
5Korgen tam e8 ihm bor, al8 menn bie Söget f^on lange nim.mer fo
liebli^ gefungen hätten, mie heute, unb ber Sau fdhien ihm fo frifdh
unb bie Sornrofen im gelb fo rot, unb atle Seute, bie ihm begeg»
neten, fahen fo freunbtich au8 unb er audh, unb alle SWorgen, menn
er cu8 ber Verberge auêging, mar'8 fdhöner, unb er ging leichter unb
munterer bahin, unb at8 er am achtjehnten Sage in ber ©labt beS
StrjteS antam unb ben anbern SJJorgen aufftanb, mar e8 ihm fo moht,
baß er fagte: „3dh hätte ju feiner ungefdhicftern ^eit fönnen gefunb
merben at8 jegt, mo i^ jum ®oftor foO. SBenn'S mir bo^ nur ein
menig in ben £)hren braufte, ober ba8 ^erjmaffer tief mir." 9118 er
jum ®oftor fam, nahm ihn ber ®ottor bei ber ^anb unb fagte ihm:
„3egt erjählt mir benn noch einmal bon (J^runb au8, ma8 ®udh fehlt."
®a fagte er: „$err ®ottör, mir fehlt gottlob nidhtS, unb menn 3hr
fo gefunb feib, mie ich, fo foCl'« mi^ freuen." ®er ®oftor fagte: „®a8
hat (Su^ ein guter ®eift geraten, baß 3hr meinem SRat gefolgt habt.
®er Sinbmurm ift jegt abgeflanben. 9tber 3hr hafit nodh (Sier im Seib,
beSmegen müßt 3hr mieber ju guß heimgehen unb baheim fleißig §otj
fügen, baß niemanb (Such fieht, unb nidht mehr effen, at8 (Sudh ber junger
ermahnt, bamit bie @ier nicht auSfdhtüpfen, fo fönnt 3hr ein alter
Söïann merben," unb tädhette baju. 9Iber ber rei^e grembling fagte: