Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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unb bie ^Jac^bara Jagten manchmal: SOBinbet's braußen ober fchnauft
ber 9?a(hbar fo? — ®en ganjen Jfachmittag aß unb traut er ebenfo,
batb etmaS Satteg, balb etmaS äBormeg, ohne §unger unb ohne Slppetit,
aus lauter langer SäJeite big an ben Slbenb, atfo, baß man bei ihm nie
redjt fagen fonnte, mo baS SERittaggeffen aufhörte unb mo bag Sfad^teffen
«nfing. 9?a(h bem iJJa^teffen legte er fich in® ®ett unb mar fo müb,
ctg menn er ben ganjen Sag (Steine abgelaben ober §0(3 gefpalten
hätte. ®aöon betam er äulegt einen bieten Seib, bcr fo unbeholfen mar,
mic ein SOfalterfacE. (Sffen unb (Schlaf moüte ihm nimmer fchmecfen,
unb er mar lange ^eit, mic eg manchmal geht, nicht recht gefunb unb
nicht recht franf; menn man aber ihn felber hörte, fo hotte er 365
Srantheiten, nämlid) alle Sage eine anbere. lEe trjte, bie in 3fm|^er=
bam finb, mußten ihm raten. @r ücrfd)(ucfte ganje geuereimer »oü
SKiyturen unb ganje (Schaufeln boH ^Pulber, unb Vitien mie ©nteneier
fo groß, unb man nannte ihn julegt fcherjmeife nur bie jmeibeinige
Stpothefe. Sber alle Sträueien halfen ihm ni^tg, benn er folgte nidjt,
mag ihm bie trjte befahlen, fonbern fagte: SOBofür bin i^ ein
reicher 9)iann, menn ich f^f te^icn mie ein ^unb, unb ber ®oftor miH
mich nidjt gefunb mad)en für mein @elb? (änblich hörte er öon einem
^Irjt, ber hundert (Stunben meit megmohnte, ber fei fo gefdjicft, baß bie
Sranfen gefunb merben, menn er fie nur recJht anfchaue, unb ber Sob
geh' ihm aug bem SlBcg, mo er fid) fehen laffe. ^em Slrjt faßte
ber SD^ann ein unb fd^rieb ihm feinen Umftanb. ®er 2lrät
merfte balb, mag ihm fehle, nämlid) nicht Irjnei, fonbern ÜJfäßigteit
unb aSemcgung, unb fagte: SBart', bich miH id) balb furicrt haben.
®egmegen fchricb er ihm ein Srieflein folgcnben Snhaltg: „@uter
greunb, ^h*^ ^ia6t einen fd)limmcn Umftanb, bod^ mirb Such ju helfen
fein, menn 3hi-' Mgen mollt. 3h>-' ^"^'t ein böfeg Sier im Sauch, einen
Sinbmurm mit fieben SSJJäulern. 5Kit bem Sinbmurm muß ich felber
reben unb 3hi-' müßt ä" mit fommen. SIber für'g erfte bürft 3h>-'
ui^t fahren ober auf bem ätößlein reiten, fonbern auf beg (Sd)uhmadherg
9?appen, fonft fdhüttelt Qh^ ben ?inbmurm unb er beißt ®udh bie ©n»
gemeibe ab, fieben ®ärme auf einmal ganj entjmei. gürg anbere bürft