Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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®er fünfte Sebiente aber frot^ in ben Dfen, nnb wollte hören, ob
ber ■ ®ottor noch mehr wüßte. ®er faß aber, unb fchlug fein SIbcbudh
auf, blätterte hin unb her, unb fudhte ben ©ötfelhahn. Sffieit er ihn nun
nicht gleich finben tonnte, fpradh er: „®u bift boch barin, unb mußt
auch heraus." ®a meinte ber im Dfen, er wäre gemeint, fprangOoHer
©chrecfen hei'üuä unb rief: „®er STionn weiß alle«." iJJun jeigte ber
®ottor Sltlmiffenb bem §errn, wo boS @elb lag, fagte aber nicht, wer'S
geftohlen hatte, betam öon beiben Seiten öiel @elb jur Belohnung, unb
warb ein berühmter 2)tann.
41. tttnnittJCïftan.
®er ÏÏJÏenf^ hat mohl tägli^ Oelegenheit Betrachtungen über ben
Unbeftanb aller irbifchen ®inge anjufteHen, menn er wiö, unb jufrie=
ben JU werben mit feinem Schidfal, menn auch "i^^t öiele gebratene
Sauben für ihn in ber Suft umherfliegen. Iber auf bem feltfamften
Umweg fam ein beutfcher §anbmerfSburf^e in 2lmflerbam burdh ben
iirrtum jur Wahrheit unb ihrer SrfenntniS. ®enn als er in bie große
unb reiche §onbelSftabt öoll prädhtiger §üufer, wogenber Schiffe unb ge»
f^äftiger 2J?enfchen gefommen war, fiel ihm foglei^ ein großes unb
fdjöneS §auS in bie Singen, töie er auf feiner ganjen Sffianberfdjaft
aus ®eutfchlonb bis nach Slmfterbom nod) teineS gefehen hatte. Sange
betradhtete er mit SJerwunberung bieS toftbare ©ebänbe, bie fe^S ^ïaminc
auf bem ®ache, bie frönen ©efimfe unb bie hohen genfter, größer
als an beS SSaterS §auS baheim bie Sh""-'. Snblich fonnte er fich nidht
«ntbrechen einen Sßorübergehenben anjureben. „®uter greunb", rebete
er ihn an, „fönnt 3hr mir nicht fagen, wie ber ^err heißt, bem biefeS
wunberfdhöne $auS gehört mit ben genftern ooU ïulipanen, Sternen»
blumen unb Seötoien?" — ®er SRann aber, ber öermutlidh etwoS
SSichtigereS ju thun hatte unb jum Unglüct gerabe fo öiel öon ber
beutf^en Sprache oerftanb, als ber gragenbe öon ber hoßänbifchen,
nämlich nichts, fagte turj unb fdhnaujig : iïonnitoerflon, unb fdjnurrte
öorüber. ®ieS töar ein hollänbif^eS SEßort, ober brei, wenn mon'S re^t