Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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an, ob er ber ®ottor SIttiiäiffenb roäre? „3a, ber roär er." ®o fotlte
er mitgeben, unb bo8 geftoljlene @etb wieberfchaffen. „D ja, aber bie
@rete, feine grau, müßte aud) mit."
3)er §err mar baS jufrieben, ließ fie beibe in ben Sagen figen,
imb fie fuhren jufammen fort. Sttä fie auf ben abli^en ^of famen,
fjar ber Sif^ gebedt, ba fotlte er erft miteffen. „3a, ober meine grau,
►ie @rete ou^", fagte er, unb fegte fic^ mit i^r t)inter ben Sif^.
EBie nun ber erfte Sebiente mit einer (Sd)üffet fchönem dffen tam,
jtie§ ber Souer feine grau on unb fogte: „®rete, bo8 mor ber erfte",
unb meinte, eS märe berjenige, melther bog erfte (Sffen brod^te. ®er
Sebiente ober meinte, er t)ätte bomit fogen motten:
„2)08 ift ber erfte jDieb", unb meil er'8 nun mirtlich mar, marb i^m
ongft, unb er fogte brausen ju feinen Someroben: „®er S)ottor meiß
oHeS, mir tommen übel on, er f)at gefogt, xäj märe ber erfte." üDer
jmeite moütc gor nid)t l)inein, er mußte aber bod). SBie er nun mit
feiner ©Rüffel tam, fticß ber Sauer feine grau on: „®rete, bo8 ift
ber ämeite." 3)em Sebienten marb ebenfalls ongft, unb er mochte, boß
er t)inau8{om. ®em britten ging'8 ni^t beffer, ber Sauer fagte mieber:
„®rete, ba8 ift ber britte."
®er bierte mußte eine öerbedte ©(Rüffel hineintragen unb ber §err
fproch äum ®ottor, er foÜe feine Sunft jeigen, unb roten, mo8 barunter
läge, e8 moren ober Srebfe. ®er Sauer foh bie ©d^üffet on, mußte
nid^t, mie er fid^ halfen fotlte, unb fprod^: „Std), idh armer Ärebs!"
2Bie ber §err bo8 t)örte, rief er: „"Bo, er e8 meiß, nun meiß er oud^,
mer boS ®etb hat."
3)em Sebienten ober morb gemaltig ongft, unb er blinjelte bem ®ottor
gu, er mödhte einmat herau8fommen. SBie er nun hinou8tam, geftanben
fie ihm otle öier, fie hätten boS ®elb geflöhten; fie moHten,« ja gerne
herausgeben, unb ihm eine fd^mere ©umme baju, menn er fie nid)t
»erraten moHte; e8 ging ihnen fonft an ben §at8. ©ie führten ihn
auch hin, mo ba8 ®elb »erftedt log. ®aaiit mar ber ®ottor jufrieben,
ging mieber hinein unb fprod): „§err, nun mitt ich in meinem Sudhe
fudhen, mo bo8 ®elb ftedt."