Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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??un fann ber König au;8 neue, roie er ber böfen @äfte loêwürbe;
ließ ben 2)ïeifter toininen unb fprad^: „SBiHft bu @o(b nehmen unb
bein 3iecht [auf meine Softer aufgeben, fo foüft bu ^ahm, fo öiel bu
wiüft." ®a antmortete er: „3a, §err König, gebt mir fo biel al8
mein ®iener tragen fann, fo »erlang ic§ Sure Xodjter nidjt. ®aS mar
ber König j^ufrieben, unb jener fprac^ nod): „@o roiH id) in »ierjehn
Sagen fommen unb eê hofe"-" darauf ließ er alle ©(^neiber auê bem
ganjen Steic^e jufammentommen, bie mußten »ierjeljn Sage lang figeu
unb einen <Sad nät)cn. Unb alS er fertig mar, mußte ber eine, roeleder
Säume ausrupfen fonnte, ben ©acE auf bie ©d^ulter nehmen unb mit
i^m JU bem König ge^en. ®a fprac^ ber König: „2ßa§ ift baSfürein
gemaltiger Kerl, ber ben Sinnenhaufen auf ber ©Ruiter trägt?" erf^rat
unb ba^te, maS mirb ber für @olb megfd)Ieppen! S)a hieß er eine
Sonne @olb herringen, bie mußten fechjehn ber ftärfften ÜKänner
tragen; aber jener pacEte fie mit einer §anb, fiopfte fie in ben ©ad
unb fprath: „SBarum bringt 3hr nid)t gleich nie^^r baS bedt ja faum
ben Soben." ®a ließ ber König nad) uub nach feinen ganjen 9?ei^tum
herbeitragen, ben ftedte ber ©tarfe in ben ©ad hinein unb er marb
baoon nicht jur Hälfte »oU. „©Raffet mir mehr herbei," rief er, „bie
Sroden füHen nid)t. S)a mußten nodh fiebentaufenb äöagen mit @olb
in bem ganjen jufammengefahren merben, bie ftopfte ber ©tarfe
mit ben oorgefpannten Dd)fcn in feinen ©ad. „3ch will'S nicht lang
befehen," fpra^ er, „unb nehmen maS fommt, bamit ber ©ad nur »oll
mirb." SSJie aÖeS barin ftaf, ging noch öiel hinein, ba fprath er: „3d)
miü bem ®ing nur ein @nbe machen unb benfen, man binbet einen
©ad JU, menn er aud) nod) nid)t soll ift." ®ann hudte er ihn auf ben
3iüdcn unb ging mit feinen ©efeHen fort.
SllS ber König nun fah, wie ber einjige beS ganjen SonbeS 9teidhtum
forttrug, marb er jornig unb ließ alle feine 9ïeiterei auffi^en, bie fotlten
ben ©edhfen nad)jagen, unb hatten Sefehl, bem einen ben ©ad wiebec
nbjunehmen. ^"'ei SJegimenter hotten fie batb ein, riefen ihnen ju:
„3hi; 3 feib ©efangene, legt ben ©ad mit bem ©olb nieber, ober 3hr
merbet jufammengehauen!" „5BaS," fprach ber Släfer, „mir finb