Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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®cit fêônig aber tränfte eS, unb feine îodjtev no^ me^r, bajj fie
fo ein gemeiner, abgebantter @o(bat baöontragen fottte, unb fie taU
f^Iagten miteinanber, mie fie i^n fnmt feinen (SefeKen loS mürben. ®a
fprod) ber Sönig ju i()r: „3d) f)abe ein SKittel gefunben, log bir nid^t
bong fein, fie foüen ni^t wieber ()eim tommen." Unb fprod) ju i^nen :
„3î)r foïït 6ud) nun jufommen luftig machen, effen unb trintcn;" unb
führte fie ju einer ©tube, bie einett Soben üon Sifen unb bie
Spüren woren oud) öon (äifen unb bie genfter waren mit eifernen
©toben öerraal)rt. -ön ber ©tuûe mar eine îofel mit töftlid)en ©peifen
befeÇt; bo fproth ber Sönig ju i^nen: „^un ge^t hinein unb loßt'S
<Su(h Wohl fein;" unb mie fie borin moren, (iej er bie Shüi^e öerferließen
unb tierriegeln. ®ann lief? er ben Soch fommen unb befal)l i^m, ein
geuer fo long unter bcr ©tube ju mod^cn, bi« bog Sifen glühcnb mürbe.
®og tl)at ber Soch, unb eg fing an unb morb ben ©ed^fen in bcr
©tube, möhrenb fie on ber Sofcl fagen, ganj morm, unb fie meinten,
bog fäme öom Sffen; olg ober bie §ige immer größer morb unb fie
^inougmoKten, 3;i)üre unb genfter aber berfc^toffen fonben, ba merften
fie, baß ber Sönig Söfeg im ©inne gehabt unb fie erftirfen wollte.
„Sg foll ihm aber nicht gelingen," fprodh ber mit bem Çût^cn, „i^
min einen groft fommen loffen, öor bem fid) bog geuer fd)ämen unb
öerlriedhcn foH." ®a fegte er fein Hütd)en gerob' unb alfobalb fiele in grofî,
boß olle Hige öcrlofch unb bie ©peifen auf ben ©Rüffeln jufommenfroren.
2llg nun ein poor ©tunben h^i-'ummaren unb ber Sönig gloubte,
fie mären öon bcr §ige öerf^mo^tet, ließ er bie Shüi^e öffnen unb
wollte felbft nach ihnen fehen. 9l6cr mie bie îh"" anfging, ftonben fic
<i(le fed)fc bo, frifch unb gcfunb, unb fogten, eg wäre ihnen lieb, boß
fie heraugfämen, fid) ju Wärmen, benn bei ber großen Sälte in ber
©tube frören bic ©peifen an ben ©d)üffeln feft. ®o ging ber Sönig
toll ^oi-'n hinaö Ju bem Äo^, fcholt ihn unb fragte, worum er nicht
Keffer gethan hätte, mog ihm befohlen worben. ®cr Soch antmortete :
„®g ift ®lut genug bo, feht nur felbft." ®a foh ber Sönig, boß ein
^cmoltigeg geuer unter bcr Sifenftube brannte, unb mertte boß er ben
©edhfen ouj biefe SEßeife nidhtg onhobcn fönnte.