Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
Bekijk als:      
Scan: Afbeeldinggrootte:
   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Vorige scan Volgende scanScanned page
&5
bie ganje SBett bmmen." 3)a ging ber Säger mit i^m, unb fie
famen ju fieben SBinbmlihfen, beren g(ügel trieben gonj ^iftis herum,
unb ging boch rechts unb linfS fein 2Binb, unb bemegte fich tci"
Stättdjen. ®a fprach ber SRann: meijj nicht, maS bie 2Binb=
mühten treibt, eS regt fi^ ja tein Süftchen;" unb ging mit feinen
Wienern meiter; unb atS fie ämei SKeiten fortgegangen maren, fahen
fie einen auf einem S3aum fi^en, ber hiett baS eine DIafenfoch ju, unb
btieS aus bem anbern. „iDfein! maS treibft bu ba oben?" fragte ber
üJ?ann. (Sr antmortete: SJJeiten Bon hiet ftehen fieben 3Binb=
mühten, feht, bie blafe i^ an, baß fie gehen." „O, geh mit mir,"
fprach ber SERann, „menn mir öier jufammen finb, fotlten mir moht
bur^ bie ganje SBett fommen." ®a ftieg ber Stäfer herab unb ging
mit, unb über eine fahen fie einen, ber ftanb auf einem 93ein
nnb hatte baS anbere abgefchnatlt unb neben fnh getegt. „(Si," fprach
bei; ^err, „bu haft bir'S ja bequem gemadjt jum StuSruhen." „3^ bin
ein Säufer," antmortete er, „unb bamit i^ nicht gar ju fdhnett fpringe,
habe ich mir baS eine Sein abgefdjnotlt, benn menn] id) mit jmei
Seinen taufe, fo geht'S gefchminber atS ein 55ogcI ftiegt." „O, geh
mit mir, menn mir fünf äufammenfinb, fottlen mir moht burdh bie
ganje SlBett fommen." ®a ging er mit, unb gar nidht taug, fo be»
gegneten fie einem, ber hatte ein §ütd)en auf, hatte eS aber ganj auf
bem einen Dhr filmen. ®a fpra^ ber §err ju ihm: „9Kaniertidh!
SWaniertidh! fe|' beinen §ut bo^ ein biß^en gerab', bu fiehft ja aus
mie em |)anS 9?arr." „üch barf'S nid^t thun," fprad) ber anbere,
„benn fe§' i^ meinen .gut gerab', fo fommt ein gemattiger, entfeljtidher
groft, unb bie 33öget unter bem Gimmel erfrieren unb falten tot jur
(Srbe." „D, geh mit mir," fpradh ber ^err, „menn mir fe^S jufammen
finb, fottten mir moht burch bie ganje äBett fommen."
SJun gingen bie <Sedhfe in bie ©tobt, mo ber König hatte befonnt
machen taffen: mer mit feiner Sodhter in bie äBette taufe uub ben
Sieg baoontrage, ber foEe ihr ©emaht merben; mer aber »ertiere,
müffe auch feinen Kopf hergeben. ®a metbete fidh ber SKonn unb
fpradh: „3^ roiü aber meinen ©iener für mi^ taufen taffen." 35er