Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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rief ber Surfi^e, um ©otteS mitten mac^ auf, ic^ ^abe einen SBotf —
tebenbig." Stofc^ griff ber görfter nac^ feiner getabenen ÜDoppelflinte
unb öffnete bie S^ür. „©d^ieß nid§t!" rief i^m ber ju, „id)
^abe i^n ja auf bem SJüden; nur f(|nell bie ©^eune aufgemad^t."
S^un ftetitc er fid^ mit bem SJüden gegen bie ©d^eunent^ür, unb mit
einem tüd^tigen SludE marf er ben SIBotf ouf bie Senne. §ier nahmen
t^rt bie §unbe in (Smpfang, bod§ biß er brei berfetben ju ©d^anben.
<Srft eine ßuget mad^te feinem Seben ein Snbe.
?tnmertung: ©taube ni^t atte«, ma« bu tieft.
38. Sie ®rcmev Stabtnuififantcn.
(S« ^tte ein SKann einen (Sfet, ber i^m f^on tange Sa^re treu
gebient tjatte, beffen Sräfte aber nun ju Snbe gingen, fo bajj er jur
Strbeit immer untaugtic^er marb. ®a motlt i^n ber ^err au8 bem
gutter f^affen; aber ber (Sfet mertte, baß fein guter SIßinb me^te, tief
fort unb mad^te ftdj auf ben SSeg na^ Sremen; „bort," bad)te er,
„tannft bu ja ©tabtmufitant merben." Sit« er ein SBeitd^en fortgegangen
mar, fanb er einen 3ogbt)unb auf bem SBege liegen, ber jappte, mie einer,
ber fid^ mübe gelaufen. „S'Jun, ma« jappft bu fo?" fpra^ ber (Sfet.
„Std§," fagte ber §unb, „meil id) alt bin unb jeben Sag fd)madher
merbe unb auf ber 3agb ni^t me^r fort tann, ^at mic^ mein |)err
motten totfd)tagen; ba ^abe id) äteißau« genommen. Stber momit fotl
td) nun mein Srot üerbienen?" „Scißt bu ma«?" fprac^ ber @fet,
„id) gct)e na^ Sremen, bort ©tabtmufitant ju merben; ge^ mit unb
lajj bic^ auch annehmen." ®er giunb mar'« jufrieben, unb fie gingen
meiter. (S« bauerte nid)t lange, fo fa§ bo eine Sage auf bem SBege
unb machte ein ©efid^t mie brei Sage Stegenmetter. „Sinn, ma« ift
bir benn in bie Quere getommen?" fragte ber (5fel. „SÜBer tann ba
luftig fein, menn'« einem an ben Sragen gel)t," antmortete bie Sage;
„meil i^ nun ju Sauren fomme, meine 3äf)nc ftumpf merben, unb
i^ tieber t)inter bem Ofen fige unb fpinne, al« nad) ben 9J?äufen
um^erjage, t)at mi^ meine grau erfäufen motten; id^ ä'""'-'