Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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bei- (3c{)nec flimmerte; eS mar eine grimmige Sälte. ®er Änobe fc^ritt
rafch unb mutig öormärtS; aber plöglith mac^t er henn baSSier,
baS er für einen §unb gehalten, mar ein SSotf. On feiner 2(ngft jie^t
er fith 5urücE unb überlegt, ma§ ju t^un fei. -ön ber Qugenb ^ftte et
oft erjä^len "'^nn mon öon einem Sären öerfolgt merbe,
eS ratfam fei, ftd^ platt auf bie @rbe ju legen unb ftch tot ju jlel=
len. Db bieg bei einem SBolfe Reifen merbe, überlegte er nid^t, fonbern
morf fic§ o^ne meitereS Sefinnen nieber unb ermartete in unglaublidher
Slngfl, mag gefc^ehen merbe. jDer SBolf nö^erte fi^ mit langfamen,
bebäc^tigen ©c^ritten, blieb bor bem Knaben fte^en unb fc^nupperte an
iljm herum. ®er Surfd^e rührte fein ©lieb. -ScUt ging ber SEBolf um
ihn h^i^uin, ftanb bei ben gü^en ftiQ, berodh ihn unb berührte ihn balb
hier, balb ba mit ber ©dhnauje, traf aber überall auf ÄleibunggftücEe.
9Jun rücfte er immer höfjei^ h'"''"^^ ©enid unb fpürte bog
erfte gleifth. Seljt lecfte er unb fniff mit ben Sippen bem 58urfd[)en
in bie ^olgbinbe. ®ag Secfen mürbe lebhafter, bog ©chnobern immer
heftiger; enbli^ trat bcr SEBolf mit einem gu§e über; fo bo§ er ben
Sopf beg Snoben ämifdhen feinen SSorberbeinen hatte- Job ober
Seben!" bat()te ber Surfdhe. Sm padte er ben SBolf bei beiben
aSorberpfoten unb jog ihn fo feft on fid), ba§ er feinen 9?aum behielt,
um feine ^ähne irgcnbmo einjuf^logen. ®ie ©dhnouje log bicht an beg
aSurffhen aSocfe, unb bie fchorfe hi"9 unmittelbar neben feinem
SJJunbe. ®er 2Bolf rödhelte, olgob ihm bie ^ehle jugefdjnürt mürbe
unb fragte mit ben Hinterpfoten burdh ©tiefel unb ©trumpfe hinburdh
bem armen Hungen bie gü§e blutig. ®icfer mar injmifdjen on bem
$aufe feineg Saterg ongetommen. 3n f^recflidher Slngft rief er um
§ülfe, aber niemanb höi-'t^/ i»™« "ßeg hatte fi^ jur 5Ruhe begeben.
^0d)en fonnte er nicht, benn er burfte mit feiner §anb logloffen. ßben
fo menig mogte er eg, mit bem guge gegen bie Khü'^ S" ftofeen; benn
boburd) fonnte er bog ©leidjgemicht üerlieren, unb bann mar er ber=
loren. (Snblidh rannte er rücfroärtg mit bem SBolf gegen bie Ihür, fo
bog er bie ^fippen begfelben fnocfen höi'te. fd^lugen olle $unbe
im §ofe an, unb in einer SKinute mar oUeg auf ben Seinen: „Sater!"