Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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5DJammon, unb mit unbejähmbaver @ici- mäljtc er ft^ auf feinen
©elbfäden, bie er tögfi^ jä^Ite unb bon neuem in Drbnung fteüte.
©ineS SageS aber, als er tuieber in fein ©emöfbe hinafefteigt, um fid)
an feinem äJlammon ju erfreuen, öergißt er bie »erhängnigviotle geber
JU befeftigen, unb faum h^t er bie Shiti-'e hi«'er fid) angelehnt, fo
f(^nappt fie ju, unb er ift in feinem ©emötbe gefangen. ®a fi^t er
nun mit feinem ©otbe unb ber SSerjmeiftung. St ruft, er fc^reit, et
heult; alles umfonft. ©ein ©ehjölbe wirb für i^n fein (Stab; er fi^t
allein mit bem junger unb mit feinem (Selbe. SSBie gern hätte er
aüeS hingegeben für ein ©tüddhen Srot, für einen Srunt SBaffer.
3näWiichen fuchte man ihn überall; man fd)rieb eine Söelohnung auS
für benjenigen, ber etraoS öon ihm wüßte, aber aüeS blieb ruhig.
einigen SSJo^en tehrte ber ©c^loffet, welcher bie gebet gemacht
hatte, öon einer 9?eife jurücE. ©o wie et tiom bem SSerf^winben beS
reichen Kapitaliften hörte, fiel ihm foglei^ bie unglücflidhe gebet ein,
unb er war bollftänbig überzeugt, fie fei baS aSBerfjeug feineS SobeS
geworben. Sr entbccEte ber ®attin beS SSetmißten ben öerborgenen
©chlupfwinfel; baS ©ewölbe würbe fogleidh erbrochen, unb man fanb
ben Sefiljer beSfelben, ber feit wenigen Sagen bem öungertobe erle»
gen war.
32. Sei' ff^lttue ^iifar unb bei* ^eilige 5llfon§.
3ur 3eit beS breißigjährigen Krieges begegnete ein SBauet, ber
hunbert (Sulben für §eu eingenommen hatte, einem §ufaren. ®iefet,
welker baoon gehört hatte, bat ben S3auetn, er möge ihm etwas fchen»
len, bamit er fich ein wenig Sabaf unb Sranntwein faufen fönne.
®er ?anbmann aber fd)mur ©tein unb 33ein, er haöe aü fein (Selb
ausgegeben, er hafie audh nidht einen gellet in ber STafche. ®aS är=
gerte ben §ufaren. — „2öenn tuir nur nid)t fo weit oon meinem
duartier wären," fagte er, „fo wüßte ich mir fdhon ju helfen, ba bu
aber auch ni^tS haft unb »ieüeidht eben fo gern ein ©^lücEchen
nähmeft, fo laßt unS bort an bem Kteujwege ju bem heiligen llfons