Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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1795 in (âc^nabclcitiopê. SWeine ©roßtontc, bie alte ^rau Bon ^ipi^AÎa,
pflegte meine evfte Sinbt)eit, unb erjii^Ite mir Biet fd^öne 9J?ärc^en, unb
fang mi(| oft in ben ©djtaf mit einem Siebe, beffen 2ßorte unb5Dîeto=
bie meinem @cbä(^tniffe entfatlen finb. Bergeffe aber nie bie ge^eims
niêBottc ïtrt, mie fie mit bem jitternben fiopfe nidte, menn fie eêfang,
unb mie me^miitig it)r großer einjiger Sinfiebter i^reê ÜWun»
beê, atêbann jum SSorf^ein tam. erinnere id^ mi^ mand^mat beë
Papageis, über beffen ïob fie oft bittertic^ meinte. ®ie atte ©restante
ift jeÇt ebenfattS tot, unb ic^ bin in ber ganjen äBett mo^t ber ein»
§ige SOÎenfc^, ber an i^ren tieben ^Papagei nod^ benft. Unfere Sage tjieß
3ïîimi, unb unfer Çunb ^ieß 3oIi. (5r tjatte »iet SJÎenfi^entenntniê
unb ging mir immer au« bem SBege, menn id) jur ipeitfc^e griff. SineS
ÏOÎorgenê fagte unfer Sebienter, ber Çunb trage ben ©(^manj etmoê
eingefniffen jmifd^en , ben Seinen unb taffe bie tänger atê ge=
rao^ntid^ t)erBort)angen ; unb ber arme Soli mürbe, nebft einigen ©teinen,
bie man i^m an ben §alê feftbanb, inë SBaffer gemorfcn. Sei biefer
©elegen^eit ertrant er. Unfer Sebienter ^ieß ^rrfdjÇjtiuitf^. 5!J?an muß
babei niefcn, menn man biefen 9îamcn rii^tig auêfpred^en miH. Itnfre
3Kagb ^ieß ©martjêfa, mel^eê im ©eutf^en etma« rau^, im ^olni=
ft§en aber öußerft metobifc^ Hingt. mor eine bide, unterfegte ^erfon
mit meißen paaren unb btonben 3äf)nen. Stußerbem tiefen noc^ jwei
fc^öne f^morje Singen im Çaufe umtjer, meldte man ©erop^ine nannte.
mar mein fd^oneS ^erjtiebeê SWü^melein, unb mir fpielten jufommen
im ©arten, unb belaufc^ten bie §auê^altung ber Hmeifen, unb ^ofd^ten
©d^metterlinge, unb pflonjten Slumen. ©ie ladete einft mie toH, atê
i^ meine lleinen ©trümpfd^en in bie (ärbe pflanjte, in ber 9)îeinung,
boß ein ^oar große §ofen für meinen Sater barauS ^erBormod^fen
mürben.
2)îein Sater mar bie gütigfte ©eete Bon ber SSett unb mor longe
3eit ein muuberfdjßner SDÎonn; ber Sopf gepubert, finten ein nieblid)
geflodjteneS ^öpfdjen, boS nidjt ^eral)l)ing, fonbcrn mit einem Sämmd^en
Bon ©c^itbfröte auf bem ©c^eitcl befeftigt mar. ©eine $änbe moren
btenbenb meiß, unb id) tüßte fie oft. @ê ift mir, ot§ ried)e i^ nod)