Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
Bekijk als:      
Scan: Afbeeldinggrootte:
   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Vorige scan Volgende scanScanned page
175
©ie tiebli^er ben ©aiten: Siu^e fanb
®er §elben Stug unb i^re ©orge fc^wanb.
Sm ®untel bet 9^acht nagten fic^ bewaffnete fiunnen, abet atS fie
bie mä^tige 2Ba^e an ben Pforten bemertten, jogen fie fic^ ftiH mieber
jurltrf.
Anbern Sage?, nat^ bem ©otteSbienft, metd^em <ägel mit Kriemhitbe
beimohnte, murbe ein Kampffpiel geholten, ju beffen Sefchtuß Sottet
einen eitten hunnif(hen Sunter, ber wie eine Srout gepugt, fein 'ißfcrb
tior ben grauen juf, unb obtönjetn ließ, au8 Übermut mit bem fchorfen
©peer bur^ronnte. ®ie ^unnen ftürjten in mitbem ©rimme gegen bie
Sutgunben toS, ober ber greife ©get fprang unter fte mit einer SBoffe
unb gebot mit mäthtiger ©timme, feine ©aftfreunbe ju f(honen, bie
Shot fei nid)t abft^ttich gef(hehen.
SBährenb beS iDtohte«, bem bie Surgunben bemoffnet beiwohnten,
jeigte @gel feinen tteinen ©ohn Drttieb ben Sermonbten »om 9?hein
unb empfahl ihn ihrem ©^ulj unb ihrer greunbfdhoft, wenn er jum
wactern SKonne herangereift märe. §ogen ermiberte fpottenb: ÜJIir
f^eint bog Knäb^en fchmoth unb trafttoS; i^ furzte, boß er nie jum
SOcann empormä^ft, unb boß i^ moht nie an feinem §of erf^einen merbe. —
®en König Oerbroß bie bittre Siebe, unb otte fohen unmutig empor.
Rogens Sruber ®antmart mor mit einem großen Seit ber 9?eiftgen
in einem onbern ©ebäube untergebrocht morben. AtS fie bort beim SKohte
faßen, erfchien Stöbetin, (SgetS Stuber, ber Kriemhitbe »erfprodhen
hatte, ©iegfrieb ju tä^en, mit einer ©^or Semoffneter- Dontmort
ging ihm freunbtich grüßenb entgegen, aber jener fogte, fie fottten ftdh
jum Kampf bereiten, et tomme, ben erfthtognen ©iegfrieb ju tä^en.
UDantmort ftettt ihm »ergeben« »or, baß er teine ©dhutb on beut Sob
be« .^etben tröge; Stöbetin beftonb ouf ben Kampf. ®a fprong ®anf=
matt »om Sif^ empor unb hieb bem ^unnen mit einem ©dhmert»
fdhtog bo« §aupt ab, boß e« ihm »or bie güße fiel, ©in furdhtbarer
Kampf jmifdhen ben guttuen unb Sutgunben entftonb. Sontmort fdhtug
ftdh burch, eitte nodh ßget« ©peifefoot, fteHte fidh, mit Stut über»
rönnen, ba« btonte ©dhmert in ber §onb, unter bie Sh^r unb