Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
Bekijk als:      
Scan: Afbeeldinggrootte:
   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Vorige scan Volgende scanScanned page
170
aber ©iegfrieb als ein fc^neller Säufer berühmt fei, fo f^Iage er einen
SBettlauf öor, um bie ©c^nelligfeit beS gelben ju erproben, ©iegfrieb
ging bie ®ette ein unb öerfpradh, er mollte mit all feinen 2Baffen
laufen unb mährenb ©untrer unb §ogen, bie in leic^tera ©emanbe
laufen, Knuten, ben ^ulauf nehmen, fit^ auf bie ®rbe legen, ©o ge=
ft^ah e8 unb bennod^ überhotte er beibe; aber er martete befd^eibenttidh,
bi« König ©untrer angetomraen mar unb getrunten hitte, bann büdte
er fich nieber, um ftch ä" erfrifchen. -Segt nahm §agen, ber ©ieg»
friebê SEaffen öorher entfernt hatte, feine ^eit mahr, jiette nadh bem
eingenähten Kreujdhen mit einem fdharfen ©peer unb fchteuberte ihn tief
in beê Rethen SRüdten, baß er baS §erj burchbrang. 6in Stutftraht
fchoß aus ber SEBunbe empor unb ^agen ftoh mit 33tut befprigt, ohne
ben ©peer auê ber 2Bunbe ju jiehen, ©iegfrieb fprang auf, — oon
feinem ^om gitterte bie ©peerftange — ergriff feinen neben ange»
lehnten ©chitb unb marf ihn na^ §agen, baß biefer gu 33oben ftürgte,
ber ©chitb aber gerbra^ unb bie gbetfteine, mit benen er befegt mar,
mürben umhergeftreut. 3egt erbtidh ber ^etb unb fant fterbenb nie»
ber in bie Stumen, bie er rot färbte mit feinem SBtut. D, 3hr feigen
SDtörber, f^ott er bie beiben — ©unther ftanb beifeite — ift bieê
ber Sohn für bie ®ienjie, bie idh ermieê? üDiefe ^etbenthat bringt
Such unb Suren 9?adhtommen emige ©dhanbe. ^^ätte ich ®"èh ein fotdheê
S3ubenjtü(ï gugetraut, fo hättet 3hr'S öottführen fönnen. Wehr
nodh atê mein Seben jammert midh mein SlBeib unb mein ©ohn, beffen
9Jame burch bie Sermanbtf^aft mit fotdhen Wörbern öeritngiert mirb.
2Benn noch ein Sunfe öon Witteib in Sudh mohut, fo nehmt Such meiner
©emahtin an, fagte et gu ©unther, fte ift Sure ©dhmefier, benn fte
mattet jegt umfonft auf meine SBieberfehr.
St ftarb; bie 9titter famen hergu unb legten ihn auf einen ©chitb,
ben gotbne ©trahten fdhmücften. Wan motlte öorgeben, er fei öon
9ïaubetn erfdhtagen morben, aber §agen oerbot bieê; er rühmte ftdh
öffentti^ ber Shot.
3n ber 9?adht bradhten fte ©iegfriebS Sei^e heim. §agen tieß ihn
öor Kriemhitbenê Shürfchmette fegen. 3l(ê fie am Worgen in bie