Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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finbet, bie nic^t ouê Saoa befte^t, unb baß bie Sinraohner mitten in
i^ren häuSüthen SBen-id^tungen überfaÜen mürben.
®o fanb man ein Wenf^enffetett mit einem ©etbbeutetchen unter
einem Eingänge jum Sweater ftehen, oiefleid^t er fid) eben hier
eine Erfrifc^ung taufen motten, benn aud^ 3Beintrauben, Sfüffe, Dtioen,
SSrot unb fetbft eine große ^a^ete fanb man bort, natürtith atleä in»
menbig »erbrannt, aber noch gut ju erfennen, meit bie Suft nic^t ^atte
bajutommen unb bie ©a^en auftöfen fönnen. 3n bem Ketter eine«
Sanb^aufe« fanb man na^e an ber S^i'^e, au« mett^er bie Ungtüdtidjen
fid) t)ieÏÏeid)t Ratten retten motten, 27 meibtidhe Oerippe, auch Holé'
unb 3lrmf^mu(f tag babei.
3ln ber Schüre beêfetben.Haufe« grub man jmei ©erippe au«, »on
benen ba« eine noch i" ber einen Knothenhanb einen ©chtüffetbunb hielt
unb in ber anbren einen Beutet mit @etb unb gef^hnittnen (Steinen.
®er Wann ha'te geraiß feine Habfetigfeiten eben jufammenfuchen unb
retten motten, at« ihn ber Woraftflrom erftidte; benn au^ @efäße Bon
Sitber unb Bronje tagen babei. Der eine mag moht ber Herr unb
ber anbre ber Sttaoe gemefen fein, ober — e« maren jmei Diebe,
met^e Bon ber aCtgemeinen Stu^t Sorteit jiehen moüten.
3n einem anbren Haufe fanb man ein meibtiche« ©erippe an einem
3lrbeit«tiffh^en ftgen, auf met^em noch ba« Knönet tag, mit metchem fte
gearbeitet hatte. Inf einer Straße tagen mehrere ©erippe beieinanber,
ba« Borberfte hatte eine Sadet in ber Hanb, Bermuttich ein SttaBe, ber
einer Samitie geteu^tet hatte. Ein anbre« ftanb auf einer Stiege jum
Hühnerftatte; ber Wann mar atfo beim füttern feiner Siebtinge Bon
bem Ungtüd überrafdjt morben,
3n Herfutanum ift fegt menig Bon ben ©ebäuben ber Sitten ju er»
bliden, benn e« mar bereit« über ber Stabt ein neuer Drt, 9{efina,
erbaut, ber natürli^ naihgeftürjt märe, menn man bie ganje unterirbifihe
Stabt aufgegraben hätte. Daher grub man bie Stabt nur ftraßenmeife
auf, nahm ba« Wertmnrbigfte heran«, unb fd)üttete bann mieber jn. 9^ur
ba« alte Sheater ift freigelaffen.
©anj anber« ift e« in ^Pompeji. Die Stabtmauern hatten eine Stunbe