Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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HKorgen aber, a(S ber ^age ju i£)m in ba8 ti'öt, fagte er ju
irjm; „Kaffee für mic^, ^"^icbatf für meine §unbe unb biefe gotbene
ntjx für bi(^."
6. eiiifttltigc Stfjilbtuatle.
@in gutmütiger, aber einfältiger Sauernjunge §atte ©ofbat werben
tnüffen. 33alb barauf tarn e8 jum Kriege, unb felbft bie jungen 3Jefruten
würben oft auf wi(I)tige Soften gefteöt. @ine§ SageS nun ^atte man
unfern jungen gelben an eine auf einer fleinen Hntjölje poftierte Kanone
l^ingefteKt, mit bem Semerfen woljt auf biefelbe ac^tjurjaben. 3)a i^m
ber 'Soften aber langweilig war, unb in ber ein 2Birt8^ou8 wintte,
fo ging er baöon, um fic^ burdj einen J^runf ju flärfen. Onjwifd^en aber
fam bie Slblöfung unb berid^tete fogleic^, baß man ben ^ojlen leer gcfunben.
®er pflidjtöergeffene ©otbat, ber unterbeffen jurücfgefommen war, würbe
nun üor ein Kriegsgericht gefteÜt. 35on bem ©eneral gefragt, wie er e8
^ätte wagen fönnen, feinen Soften ju berlaffen, antwortete er:
§err Oeneral, id) ^abe an ber Sanone öerfud^t, unb öorn unb hinten
gef)oben. @iner jie^t fte nid^t fort; unb Wenn i^rer me^re fommen, nun
bann tann ic^ aliciu bo^ aud^ nidjtS mad^en."
7. ^i'iebrit^ ber ©ro^e.
fönig griebrid^ SBil^tm I. öon Greußen liebte fef)r große Jeute,
war aber ein geinb aller granjofen. er einen fd§ön gewad)f«nen
großen jungen SJtann in unb ©lieb, fo ging er fidler ju i^m ^eran
unb legte t^m, ftetS in glei^er Steide, folgenbe fragen üor:
„SBie alt bift S)u?"
„®ie lange bienft ®u?"
„SBie "befommft ®u ©eine Sö^nung?"
Sin Dberft ^atte nun einmal einen befonberS f^ön gewat^fenen großen
f^ranjofen angeworben, welcher fein SüBort ÜDeutfd^ uerftanb. ®a nun bie
9teBue na^e war, weld^er ber Sönig beiwoljnte, unb ber Dberfi aud^ ben