Boekgegevens
Titel: Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
Auteur: Haastert, E.F.L.; Knoest, J.C.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh und van Ditmar, 1895
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 4292
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200705
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse taalkunde
Trefwoord: Duits, Leermiddelen (vorm)
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   Der Jugendfreund: ein Lesebuch für Schule und Haus
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Süterbogf baS Signal „Songfam fahren!" erhielten, unb HäuSler fic^
ni^t im minbeften um biefe« Signal fümmerte, trat ic^ neben i^n unb
breite bie Steuerung etma« hinein, meil mir fonft unter feinen Umftänben
ben im Sahnhof hätten jum Stehen bringen fönnen. ^äuSler fperrte
barouf felbft ben 9?egulütor ju unb hielt borfchrift«mägig »or bem ^erron.
Um 9 Uhr 52 SJtinuten fuhren mir uon Süterbogf ab, unb hielten
oierjehn TOnuten fpäter in Sucfenmalbe. Häu?lcr mar im ©egenfag ju
ber »origen gahrjeit fehr ruhig gemorben, aber fein ©efidht oerfinfterte
ftdh ä"fehenb«, unb at« i^ furj öor ber Station nadh t'er Steuerung
faffen moHte, meil idh glaubte, Häusler öergeffe abermat«, bie ©efd^min-
bigteit be« ?u mftBigen, erhielt ich »on ih"' einen fehr unfanften
Stoß, unb feine Stimme flang faft fdhreienb, at« er mir jurief:
„3Ba« motten Sie? — ®a« ift meine Sache."
®et Slufenthalt öon einer SJJinute in Sucfenmalbe murbe öon mir
nur benugt, um frifd^e Kohlen aufjufchiitten, bann jagten mir mieber
hinaus. Ungefähr fünfjig Kilometer, atfo faft bie Hälfte ber gahrt,
maren jegt bi« Sertin in einer Sour 5urücfäulegen. HäuSter befanb fi^
auf feinem gührerftanb. 'ißtögtich faßte er mi^ am 3lrm unb fagte:
„Haben Sie ihn gefehen?"
„9Ben?" fragte idh, erftaunt.
„Sr fah f4on in galtenberg au« bem 9l6teif," fagte HäuSter. dr
fommt öon SBien, unb bieSmal habe ich ihn."
„SBen meinen Sie?" fragte idh natürtith erfiaunt.
„9?öthfchilb," fagte HäuSter. „Sr fommt öon Sien, um baS ©elb
abjuhoten, baS er mir geftohlen hat. Unb nun miü er mich nodh baju
holen. Slber bieSmat habe idh feft- SBerfen Sie Kohlen nach,
brauchen 5Dampf."
Sdh öffnete bie Shür Jur geuerbüchfe unb fah, baß nodh genügenb
Kohlen aufgefdhüttet maren.
„®S ift nodh nicht na^jufchütten, Herr HäuSter," erftärte idh.
SBütenb faßte HäuSter bie Kette, öermittetft beren man bie felbftju»
faltenbe Shür ber geuerbü^fe aufzieht, unb erftärte bann jornig:
„S^ütten Sie Kohlen auf, id) braudhe üDampf. Sd) fahre burch Serlin