Boekgegevens
Titel: Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
Deel: Zweiter Teil B. Übungen
Auteur: Esmeyer, J.; Horn, M.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh & Van Ditmar, 1899
2e, vollständig umgearbeitete und verb. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 3693
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200579
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   Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
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bier! „3ft nocb jemanb im §aufe?" fragte ber eine; „mer
rettet ba§ 33ieb?" fi^rie ein anbrer, „bierber eine Seiter!" be=
fabt ein britter, „mo ift in ber 9fäbe ein SBrunnen?" riefen
bie ©priöentente, „ri(^tet ben äBafferftrabt na(^ ber ©iebetmaner!"
tommonbierte ber geuertöfchbireftor. „Gê ift alle» erfotgtoê",
fenfjte ber trofttofe 93efi^er, „fn(^t nur baä oerfieerenbe (Slement
üon ben 9ia(^barböufern abjumebren;" e§ mar mie er gefagt,
ber ©aftbof brannte bi§ auf bie ÜJiauern nieber, meitereë Ungtücf
aber marb üerbütet.
7. Doêfetbe:
,3tt)ei .«perreu geraten mit einanber in Streit. „Sie finb ein
ganj uuüerf^ämter ÜDienfcb!" fagt ber eine pm aubren. „Daê
foüen Sie mir üor ©ericbt miebe'r£)oten/' ruft ber anbre entrüftet
au§. Die Sacbe fommt in ber Sbat üor ben 3ti(bter unb jener
mirb ücrurteitt. Damit nicbt jufrieben, üertangt ber Seteibigte ein
aßiberrufen feitenê beä Angettagten. „2öenn Sie e§ benn burc^auS
mollen," entgegnet festerer, „bann mitt e§ meinetmegen tbun: Sc^
erttäre biernnt, ba§ Sie fein ganj miüerfc^ämter 33ienf^ finb."
8. Daêfetbe:
(fin (ffet begegnete einem hungrigen 5^otfe. „§abe ÜOiitteib
mit mir," fagte ber jitternbe 6fet, „icb bin ein armeê, franfel
Sier, fieb nur, ma§ für einen Dorn mir in ben S^uß ge=
treten babe!" „2Babrbaftig, bu bauerft mi(|," üerfe^te ber 2ßotf.
„Unb icb finbe micb in meinem ®emiffen üerbunben, bicb üon
biefen Schmerjen ju befreien." lïoum mar ba§ Sort gefagt, fo
marb ber (ïfet jerriffen.
9. Daäfelbe:
tfop.
Äfop ging einft na(^ einem Stäbtcben bin.
6in SSanbrer fommt unb grüßet ibn
unb fragt: „2öie tauge, grennb, bab' icb jn flehen
bi§ JU bem gtecfen bort, ben mir üon meitem feben?"
„®eb!" fpriit ftfop. — „Daê meiß ich >nobl,
baß, menn meiter tommen fott,
ich gehen muß. 'ätttein, bu fottft mir fogen.