Boekgegevens
Titel: Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
Deel: Zweiter Teil B. Übungen
Auteur: Esmeyer, J.; Horn, M.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh & Van Ditmar, 1899
2e, vollständig umgearbeitete und verb. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 3693
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200579
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   Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
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6. Daöfelbe:
Ser (befcheiben) wirb oou aüeu (gebilbet) Seuteu geliebt, ber
(hochmütig) aber wirb uerac^tet. sei höflich gegeu (fremb). 6in
(alt) (bebieut) ift iu bem C^öufe gebliebeu. ^Älö bie Seute ben
(franjöfifc^) (gefaubt) faheu, hörten fie uic^t glei(ïh, baß er eè fei,
er fprach uämlic^ uii^t bie (franjöfifch) Sprache, er fprach (beutfch),
unb ba er ber (beutfc^) Sprache fehr gut mächtig mar, hielten
fie ihn für einen (beutfch). Ser (oorfi^enb) mar ein (üermaubt)
oou uu'l §in (unbanfbar) fchabet (3) jehn (arm). Srich bem (arm)
(hungrig) beiu 23rot. Ser (neugierig) mill ftetS etmaä (neu) hören,
(vin (gut) fflJenfch erbarmt fi(Jh feineö Sieheä, aber ba§ .^erj bee
(böê) ^Jieufcheu ift unbarmherjig. Ser (fromm) füribtet bas
(Slücf, ein (bös) baä ®efe^. (^hre bie (alt), lehre bie (jung), frage
bie (meife). 'Jluch ba§ (fleiu) barf ni(?ht gering gefchäjjt merben,
oft bringt eä (groß) hetöor. Sei höflich gegen (fremb), fei
gebulbig gegen (front). a)üt (franf) muß mau ftets ©ebulb
haben, fie erforbern bie (gröf^t) (Sebulb.
2. Steigerung
1. Se^e bie ''Jtbjeftioe in bie ri(^tige Sorm unb erganje ba§
Sehlenbe (K unb S bebeuten Komparatio unb Superlatiü):
Ser Söme ift ftarf (K) — ber 2:iger. Karl ift ber jung (S)
öon uua Srübern. Ser Sihein ift ber fchön (S) Strom Seutf(ih'
lanb'j. er bemerfte, baß ihm jmei ber groß (S) Steine fehlten.
Ser Söei^en ift ein ebel (K) (Setreibe ber Öafer. Sem gut
(S) Schüler mürbe ein 5^rei'3 gefchenft. Karl ift alt (K) — fein
Sruber 2Bilhelm, er ift ebenfo alt — fein gtennb Sri^- '^ll'j
Knabe mar er fchön (K) — alä Jüngling. Ser jung (S) «on
ben Schäfern hütete bie S(Jhafe. Sie Shat macht mich jum glücf--
li^ (S) 3}ienf(^eu. Unter ben Slnmen ift bie Stofe am f(^ön
(S), fie ift f#n (K) — baä Seilc^en, fie ift bie fchön (S) Slume,
eine f(^öue (K) gibt e§ nicht, ^einrii^ ift ein tapfer — ^üng=
ling, er ift tapfer (K) — fein Sruber, Karl ift aber ber tapfer
(S), einen tapfer (K) faun ich mir nicht benfen.